Zierenberg empfängt Calden/Meimbressen: Duell der Kellerkinder im Warmetal

Immer für ein Tor gut: Zierenbergs Torjäger Ante Grgic (links, hier im Spiel gegen die heute spielfreien Dörnberger) zählt zu den Aktivposten beim Aufsteiger. Foto: Michl

Zierenberg – In der Fußball-Gruppenliga stehen sich heute ab 18.15 Uhr auf der Zierenberger Warmetalkampfbahn die beiden Ortsnachbarn TSV Zierenberg und SG Calden/Meimbressen gegenüber.

Für beide Mannschaften zählt dabei nur ein Sieg. Vor allem im Caldener Lager schrillen schon laut hörbar die Alarmglocken. Die Elf von Trainer Sven Dopatka ist Tabellenvorletzter und damit mitten im Abstiegskampf. Auswärts holte sie bislang noch keinen Punkt. Die mangelhafte Vollstreckerqualität ist wohl die aktuelle Achillesferse. Erst sechsmal traf die SG. Auch am vergangenen Sonntag bei der 1:4-Niederlage in Dörnberg wurden mehrere so genannte Hundertprozentige sträflich versemmelt.

Aber auch beim Aufsteiger Zierenberg präsentiert sich die Lage nicht viel rosiger. Zwar sind die Warmetaler Zehnter, der Vorsprung auf den fünf Ränge tiefer postierten Gegner beträft aber gerade einmal einen Punkt. Die Zierenberger haben gegenüber den Caldenern ein gegensätzliches Problem, nämlich eine Scheunentorabwehr. Schon 20 Gegentore musste der TSV hinnehmen, keine Mannschaft in der Liga kassierte mehr.

„Natürlich liegt bei uns der Schwerpunkt darin, die bisher an den Tag gelegten individuellen und oft leichtfertigen Abwehrfehler auszumerzen“, sagt denn auch Trainer Daniel Schmidt. Mit der Offensive ist er zufrieden: „Da sind wir eigentlich mit Neuzugang Fabio Ohms und dem letztjährigen KOL-Torschützenkönig Ante Grgic sehr gut besetzt.“ Schmidts Ziel ist klar: „Wir wollen den ersten Heimdreier.“

Das will sein Gegenüber Sven Dopatka verhindern. Er rechnet sich durchaus gute Chancen aus, die bisherige negative Auswärtsbilanz zu stoppen. Das ist auch bitternötig, will man nicht im Keller festkleben   zih

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