Gruppenliga-Bilanz: Eintracht und Sandershausen vorn – Sorgen bei KSV Baunatal II und Wattenbach

Zwei schnuppern am Aufstieg

Will mit Wattenbach das schier unmögliche schaffen: Trainer Bernd Diederich. Foto: Fischer

Kassel. Die heimischen Fußballer stecken in der Winterpause. Grund genug, einen Blick auf den bisherigen Saisonverlauf zu werfen und eine Zwischenbilanz zu ziehen. Im Fokus stehen die Gruppenligen. Welche Teams haben überrascht und wo lief es nicht ganz so rund? Erste Erkenntnis: Zwei Teams schnuppern am Aufstieg, Eintracht Baunatal und Sandershausen. Was sonst noch auffällt: Die Spitzenreiter

TSG Sandershausen: Bei den Niestetalern mit Trainer Friedhelm Janusch läuft es wie erhofft. Sie haben richtige Schlüsse gezogen und ihr Mittelfeld mit erfahrenen Spielern stabilisiert.

• Prognose: Mit sechs Punkten Vorsprung sollte der TSG der Aufstieg gelingen.

Eintracht Baunatal: Trainer-Neuling Thomas Kraus steht mit dem Absteiger genau dort, wo er am Ende hin will.

Prognose: Der Vorsprung ist nicht groß. Sollte der GSV seine Aussetzer ausblenden, ist der Wiederaufstieg möglich.

Die Überraschung

SV Türkgücü: Nach einem Jahr Kreisoberliga meldete sich das Team schnell zurück. Nun wieder mit Trainer Hüseyin Üstün hat sich der SVT im Mittelfeld der Liga etabliert.

• Prognose: Mit dem Abstieg wird die Mannschaft aus der Nordsadt nichts zu tun haben. Die Soliden

FC Bosporus: Der Verbandsliga-Absteiger um Coach Najeh Braham steht in Reichweite zum Relegationsplatz.

• Prognose: Eine Chance besteht nur, wenn zum Auftakt ein Erfolg gegen Grebenstein gelingt.

TSV Heiligenrode: Nach gutem Start sah es nach mehr aus als nach einem Mittelfeldplatz. Am Ende fehlte die Konstanz. Nach nur einem halben Jahr musste Trainer Oliver Frank gehen.

• Prognose: Mit Marco Burghardt als neuem Coach kann der sechste Rang der Vorsaison bestätigt werden.

FSK Vollmarshausen: Dass es nach dem Klassenerhalt nur bergauf geht, war nicht zu erwarten. So steht das Team von Trainer Bernd Sturm knapp vor dem Abstiegsplatz.

• Prognose: Sollten sie an die erfolgreichen vergangenen Wochen anknüpfen, wird die FSK nichts mit dem Abstiegsgeschehen zu tun haben.

OSC Vellmar II: Als Trainer Duo waren sie gestartet: Nach dem Rückzug von Thomas Bartel hat nun Alfred Igel das alleinige Sagen. Platz zwölf drückt nicht das Leistungsvermögen der Mannschaft aus.

• Prognose: Sollte zum Start in die Restrunde ein Erfolg gelingen, wird sich das Team schnell im Mittelfeld ansiedeln.

Die Enttäuschungen

SG Schauenburg: Oben wollten sie mitspielen, nun die Ernüchterung: Das Team von Coach Jurek Förster findet sich auf einem Abstiegsplatz wieder.

• Prognose: Bis Platz zehn sind es drei Punkte. Gibt’s Erfolge zum Restrunden-Auftakt, wird die SG Schauenburg nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen .

KSV Baunatal II: Wären dem Team von Trainer Mikaeil Shikh Shihni zuletzt nicht vier Siege gelungen, würde es ziemlich düster aussehen.

• Prognose: Kann die Mannschaft ihr Leistungsvermögen abrufen, ist der Klassenerhalt möglich.

TSG Wattenbach: Mit Trainer Osman Duygu sollte es in eine rosige Zukunft gehen. Es kam anders.

• Prognose: Nun mit Coach Bernd Diederich und 14 Punkten Rückstand auf Rang zwölf erscheint die Lage aussichtslos, alles andere als der Abstieg käme einem Wunder gleich.

Von Horst Schmidt

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