Gruppenliga: Wolfhagen muss sich gegen Weidenhausen II mit einem 1:1 begnügen

Zwei verschenkte Punkte

Torschussversuch: Der Wolfhager Philipp Kaiser (rechts) setzt sich gegen den Weidenhäuser Yannick Herwig durch, verfehlt aber um Zentimeter das Ziel. Foto: Michl

Wolfhagen. Der FSV Wolfhagen blieb zwar auch in der fünften Pflichtaufgabe in Folge in der Fußball-Gruppenliga ungeschlagen, doch die Rot-Weißen von Trainer Halil Inan mussten sich auf dem heimischen Liemecke-Hartplatz gegen den SV Adler Weidenhausen II mit einem 1:1 (0:0) begnügen.

Kurzer Kommentar des FSV-Trainers: „Wenn man mehrere hochkarätige Einschussmöglichkeiten nicht in Tore ummünzen kann, dann kann man auch nicht gewinnen.“

In der Tat. Allein Timo Wiegand hätte hätte in der Schlussphase den Dreier für seine Farben mehrfach eintüten können. Hatte Wiegand noch in der 22. Spielminute Pech mit einem Lattenknaller, so hätte er sich im zweiten Durchgang drei Mal jeden Winkel des Kastens aussuchen können. Beim ersten Versuch (65.) konnte jedoch ein Adler-Abwehrbein für den schon geschlagenen Schlussmann Maximilian Jäger das runde Spielgerät noch auf der Linie abblocken. Bei den Versuchen zwei und drei (81., 85.) zog Wiegand jeweils im Eins-gegen-Eins-Duell gegen den Kopf und Kragen riskierenden Jäger den Kürzeren.

Da hatte Wolfhagen mit 1:0 die Nase vorne und Timo Wiegand hätte den Sack endgültig zumachen können. Die FSV-Führung erzielte Kamil Turan (55.). Er fasste sich einfach Mal ein Herz, hielt aus gut 20 Metern drauf und ließ Jäger nicht den Hauch einer Abwehrchance.

Bis dahin bekleckerten sich die rotweißen Hausherren jedoch nicht mit Ruhm. Vor allem im ersten Durchgang versuchten sie ein um das andere Mal gegen die gut gestaffelte und kompromisslos zu Werke gehende Gästeabwehr mit der Kopf-durch-die-Wand-Taktik die notwendige Lücke zum Erfolg zu finden. Was ihnen, bis auf Wiegands Lattenschuss, aber nicht gelang. Vielmehr mussten sie, was das Spieltechnische betraf, der Verbandsligareserve gar den Vortritt lassen. Die trotz dieses leichten Plus aber nicht ein einziges Mal gefährlich vor dem FSV-Kasten auftauchten.

Dies änderte sich dann jedoch unmittelbar nach dem Seitenwechsel Einen Freistoß von Yannick Herwig (46.) konnte Platzherrenkeeper Sebastian Schmidt gerade noch so um den Pfosten drehen, wenig später einen Gewaltschuss von Christian Steinmetz (66.) mit den Fingerkuppen über die Stange bugsieren.

200 Sekunden vor dem regulären Ende wurde die mangelhafte FSV-Chancenverwertung bestraft. Einen Strafstoß nutzte Steinmetz (87.) zum 1:1-Ausgleich.

Von Reinhard Michl

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