Fußball-Gruppenliga: Dörnberg enttäuscht beim Kellerkind TSV Wichmannshausen

Zweite Niederlage für FSV

Pfostentreffer: In einem schwachen Spiel der Dörnberger verwertete diesmal auch Pascal Kemper, hier ein Archivbild, seine Chance nicht. Foto: zih/nh

Wichmannshausen. Es gibt Tage, an denen läuft wenig zusammen. Der vergangene Samstag war so einer – zumindest was den Fußball-Gruppenligisten FSV Dörnberg angeht.

Am Tag der Deutschen Einheit kassierte die Reith-Elf eine unerwartete Niederlage. Es war die zweite Pleite der laufenden Runde. Die Mannschaft unterlag beim Kellerkind TSV Wichmannshausen nach einer schwachen Vorstellung mit 0:1.

Das Tor fiel bereits im ersten Durchgang. Niklas Wieditz traf in der 35. Minute mit einem für Dörnberg vermeidbaren Treffer. Nach einem Einwurf war Wieditz per Drehschuss erfolgreich. Mehr brachten die Gastgeber in der Offensive nicht zustande.

Ideenloser FSV

Aber auch die Gäste enttäuschten im Angriff. Dörnberg agierte über nahezu die gesamte Spielzeit ideenlos und brachte die gegnerische Abwehr selten in Verlegenheit. Lediglich Pascal Kemper mit einem Pfostenschuss (40.) und der eingewechselte Denis Layda kurz nach dem Seitenwechsel sorgten für Gefahr. „Das war einfach zu wenig“, meinte FSV-Pressesprecher Andreas Weinreich. „Wir haben uns gegen einen sehr tief stehenden Gegner sehr schwer getan.“ Wichmannshausen habe von Beginn an auf Zeit gespielt und nach dem Tor nur noch auf Halten des Ergebnisses. „Jede Pille wurde einfach nach vorn gedroschen.“

Dörnberg belagerte das Gehäuse des TSV, spielte aber wenig konstruktiv. Von gelungenem Kombinationsspiel war weit und breit nichts zu sehen. „Uns ist nix eingefallen gegen einen schwachen Gegner“, war Weinreich richtig enttäuscht vom Auftritt des Tabellendritten, der nach dem 0:1 den Kontakt zu den führenden CSC 03 Kassel und Bosporus Kassel etwas verloren hat. Und dominant traten die Gäste auch nicht auf. „Die Jungs haben sich leider mehrfach mit dem harten Einsatz der Gegenspieler beschäftigt und sich an Schiedsrichterentscheidungen aufgerieben als sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren“, stellte Weinreich fest.

Dörnberg: Zeiger - Menkel, M. Müller, Welker, Gunkel - Plettenberg, Wolf, Rosowski (46. Layda), Lutteropp, F. Müller - Kemper

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