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Gruppenliga: Mengeringhausen fordert „Übersiedler“ Wolfhagen

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Erstmals nach vier Spielen wieder im Kader: Pascal Löhndorf (rechts) könnte für den TuSpo gegen den Spitzenreiter zum Einsatz kommen.
Erstmals nach vier Spielen wieder im Kader: Pascal Löhndorf (rechts) könnte für den TuSpo gegen den Spitzenreiter zum Einsatz kommen. © Richard Kasiejewicz

Zwei der vier Waldecker Fußball-Gruppenligisten sind in der zweiten Englischen Woche der Saison an diesem Mittwoch und Donnerstag am Ball.

Der TSV Altenlotheim erwartet heute die SG Neuental/Jesberg, der TuSpo Mengeringhausen misst sich morgen mit dem FSV Wolfhagen. Erst in der nächsten Woche sehen sich der TSV/FC Korbach und die SG Goddelsheim/Münden zum Derby.

Wolfhagen – Mengeringhausen (Do., 19 Uhr, Bründersen). Im dritten Auswärtsspiel in Serie kann der TuSpo nur überraschen. Zu dominant spielte der FSV bisher auf, um nicht als klarer Favorit in diese Partie zu gehen, die in Bründersen ausgetragen wird. Zuletzt schlug der Spitzenreiter jeweils mit 6:0 Mengsberg und Gudensberg.

„Das ist schon eine gute Mannschaft mit gut ausgebildeten Spielern“, sagt der Mengeringhäuser Trainer Patrick Gries, der die Wolfhager in der vergangen Saison, da noch in der Gruppe 2, wiederholt gesehen hat. Auffälligster Spieler ist derzeit Tjarde Bandowski, der aus Korbach stammende Angreifer hat schon zehn Tore erzielt.

„Es geht jeder davon aus, dass wir da nichts holen“, sagt Gries. Doch der Trainer sieht darin keinen Automatismus. „Irgendwann ist jeder mal dran“, findet er. Und: „Mit voller Kapelle können wir jeden ärgern.“ Komme noch das Quäntchen Glück dazu, wer weiß. Der TuSpo-Kader ist soweit komplett, auch der seit dem zweiten Spieltag erkrankt fehlende Pascal Löhndorf ist wieder dabei. Allein hinter den Einsatz von Yannic Weiß setzt Gries ein Fragezeichen.

FSV-Trainer Valentin Plavcic wird voraussichtlich auf den Kader des Gudensberg-Spiels zurückgreifen. Er warnt davor, nach den zuletzt hohen Siegen von einem Selbstläufer zu sprechen: „Über den Gegner weiß ich noch nichts, aber wir müssen in der Liga jedes Spiel ernst nehmen und mit der vollen Konzentration angehen, um unsere Leistung abzurufen.“

Altenlotheim – Neuental/Jesberg (heute, 19.30 Uhr). „Dieses Spiel wird sicherlich so eng, wie das am Sonntag gegen Homberg (3:1)“, mutmaßt Altenlotheims Trainer Robin Wissemann. Die Tabelle verrät den Grund: Die SG Neuental ist mit bisher einem Zähler (Platz 14) genauso miserabel gestartet wie der FCH. „Die müssen in dieser Partie punkten, um nicht gleich den Kontakt zum Mittelfeld zu verlieren. Die werden ähnlich kämpfen wie Homberg“, sagt Wissemann.

Obwohl der Kader der SG nicht schlechter aufgestellt ist als in der Vorsaison, zählt für Trainer Philipp Ziegler allein der Klassenerhalt. Beim 0:1 zuletzt in Schauenburg sah er zumindest mal eine deutliche Steigerung in der Abwehr, die bereits 14 Gegentore quittiert hat. Beim TSV machte sich die Rückkehr von Christian Schmid und Florian Green positiv im Angriffsspiel bemerkbar. Abzuwarten bleibt, ob sich Rudi Hofert und Martin Grebe, die beide am Sonntag ausscheiden mussten, schwerer verletzt haben. (mn, zm)

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