Torwart-Debüt beim TuSpo

Gruppenliga: Mengeringhausen kann mit 1:1 beim FC Schwalmstadt leben

Schoss das Führungstor für den TuSpo Mengeringhausen in Ziegenhain: Max Jakobschak (rechts), hier gegen Felsbergs Ibrahim Coku.
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Schoss das Führungstor für den TuSpo Mengeringhausen in Ziegenhain: Max Jakobschak (rechts), hier gegen Felsbergs Ibrahim Coku.

Es sollte ein Achtungserfolg werden, es wurde ein verdienter Punkt: Der TuSpo Mengeringhausen ist mit einem 1:1 (0:1) vom 1. FC Schwalmstadt zurückgekehrt.

Ziegenhain – Die Vorzeichen vor dem Gruppenliga-Match am Samstag waren alles andere als berauschend: Die in der Liga zuletzt stärker werdenden Schwälmer hatten nahezu die volle Kapelle, die Mengeringhäuser hatten neben den bekannten Ausfällen kurzfristig auch noch Torhüter Daniel Roschanski wegen einer Zerrung zu ersetzen. Da auch Fabian Figge nicht zur Verfügung stand, kam Moritz Föll zu seinem Gruppenliga-Debüt. „Er hat seine Sache gut gemacht“, lobte Marcel Schilling, beim TuSpo Co-Trainer von André Gutmann.

Die beiden hatten nicht unerwartet ihre Truppe im 4-4-2 defensivorientiert eingestellt, und so lief das Spiel über weite Strecken so: Schwalmstädter mit recht viel Ballbesitz und mehr Vorwärtsgang, Mengeringhäuser mit kompakter Deckung und auf Chancen spekulierend. „Wir wussten, dass wir effektiv sein müssen, um zu punkten“, sagte Schilling.

Max Jakobschak trifft für Mengeringhausen in den Winkel

So dachte sich wohl Max Jakobschak: Das Ding liegt gut, da ziehe ich mal ab. Und siehe da. In der 43. Minute krachte der Schuss des Rückkehrers (nach Urlaub) aus 20 Metern sehenswert im Torwinkel und brachte den TuSpo mit 1:0 in Front.

Die Gastgeber hingegen hatten bis dahin meist erfolglos versucht, mit ihren bekannt langen Bällen zum Erfolg zu kommen, nur ein, zweimal sorgten Bälle durchs Zentrum für Gefahr. Am dichtesten dran am Führungstor des FCS war Leonard Freund mit seinem Pfostenschuss (34.).

Im zweiten Durchgang war das Vorhaben des TuSpo, die Führung möglichst lange zu halten, schon nach vier Minuten dahin. Denn die Heimelf kam zum Ausgleich mit einem kuriosen Tor, wie es aber hin und wieder beim Fußball gibt: Eine Flanke von Janne Paul Suchomel wurde länger und länger und senkte sich schließlich zum 1:1 in Tor. „Nach der Ecke war die Szene eigentlich schon geklärt, ehe der Ball wieder hereingesegelt kam. Wir hätten die Flanke unterbinden müssen“, beschrieb Marcel Schilling die Szene.

Sie warf den TuSpPo aber nicht um, die Partie kippte nicht, weil die Gäste aufopferungsvoll kämpften. Das immer mehr entstehende Chancenplus der Schwalmstädter konnten sie nicht verhindern, wohl aber ein zweites Gegentor. Die Schlussphase bot nochmal zwei Aufreger. Erst traf FCler Leandro Knoch fulminant die Latte (90.). Beinahe im Gegenzug schaute Adam Sek bei seiner Direktabnahme in die tief stehende Sonne, sodass das Risiko nicht belohnt wurde. (schä)

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