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Auch am Oberbach „zu Null“? Mengeringhausen mit Aufwind ins Derby

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Ab durch die Mitte: Tim Sommer hofft, dass er mit dem Mengeringhäusern oft den Weg zum Tor findet, wie hier im Hinspiel gegen Julian Schneider (l). und Rudi Hofert.
Ab durch die Mitte: Tim Sommer hofft, dass er mit dem Mengeringhäusern oft den Weg zum Tor findet, wie hier im Hinspiel gegen Julian Schneider (l). und Rudi Hofert. © Artur Worobiow

Drei Tage Kraft tanken können die SG Goddelsheim/Münden und der TSV Altenlotheim nach ihren Gründonnerstag-Spielen. Am Ostermontag ab 15 Uhr wird es dann wieder ernst in der Gruppenliga.

Am Oberbach ist der TuSpo Mengeringhausen zu Gast, der im Abstiegskampf punkten will und hofft, dass die SG Kirchberg/Lohne das gegen die Lichtenfelser nicht tut. Bad Wildungen ist nicht im Einsatz.

Altenlotheim – Mengeringhausen (Hinspiel 2:1). Es fühlt sich wieder besser an für den TuSpo. Sieben Punkte aus drei Spielen, und alle sogar „zu Null“ gespielt. „Wir sind nicht mehr Letzter und wollen die rote Laterne auch nicht mehr wieder haben“, sagt André Gutmann. Mengeringhausens Coach führt nicht nur die bessere Personallage auf die aktuell gute Abwehrleistung zurück. „Die Offensive verteidigt auch besser mit“, so Gutmann, der mit seiner Elf den Trend fortsetzen möchte.

„Bei den heimstarken Altenlotheimern zu punkten, wird aber schwer“, sagt der Coach. Sein Team war im Hinspiel, „dass keinen Verlierer verdient gehabt hätte“, dicht dran am Punktgewinn und will den nun nachholen. Ob sich der Verschleiß beim Gegner, der auch am Gründonnerstag im Einsatz war, bemerkbar macht, müsse man abwarten. Abwarten muss er auch, ob Simon Schwechel und Dennis Jakob parat stehen, die längere Zeit nicht gespielt bzw. trainiert haben. Definitiv ist Marcel Löhndorf nicht dabei, der sich gegen Hertingshausen verletzt hat, dafür ist Daniel Sinemus nach Krankheit wieder im Kader.

„Eine ganz schwere Hausaufgabe wartet auf uns“, weiß Robin Wissemann. „Für Mengeringhausen geht es um sehr viel, das ist uns bewusst. Doch wir spielen zu Hause und müssen versuchen, dagegen zu halten“, fordert Altenlotheims Trainer.

Was ihm Zuversicht gibt: „Wir haben gegen Ende der Rückrunde häufiger gegen Mannschaften gespielt die mit dem Rücken zur Wand standen und die Spiele immer angenommen und erfolgreich bestritten.“ Daran will der TSV freilich anknüpfen.

Kirchberg/Lohne/Haddamar – Goddelsheim/Münden (0:3). Die Gastgeber überraschten mit einer starken Leistung in Altenlotheim (2:3) und verpassten nur knapp einen Punktgewinn. „Das wir nicht nach Kirchberg fahren und einfach drei Punkte mitnehmen ist wohl jedem klar. Das wird ein heißer Tanz,“sagt Jens Fresen.
Dem Coach der Lichtenfelser ist nicht entgangen, dass die Schwälmer all ihre 20 Punkte zu Hause geholt haben. Aber die Gäste, die bei 20:4 Toren seit 2017 bis auf ein Remis alle Vergleiche gewonnen haben, wollen es Altenlotheim gleich tun. Der TSV hat als einziges Team bisher bei „KiLoHa“ gewonnen.  (schä/bb)

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