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Gruppenliga: Mengeringhausen siegt 3:2 in Altenlotheim

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Dennis Jakob (Mengeringhausen, links) und der Altenlotheimer Marc-André Garthe zeigen vollen Einsatz.
Sechs Beine, zwei Köpfe: Dennis Jakob (Mengeringhausen, links) und der Altenlotheimer Marc-André Garthe zeigen vollen Einsatz. © bb

Nur ganz am Ende wurde es noch einmal kurz spannend im Kreisvergleich am Oberbach. Doch die zwei Treffer des TSV Altenlotheim kamen zu spät.

Altenlotheim - Der TuSpo Mengeringhausen hatte unterm Strich mehr investiert und gewann mit 3:2 (2:0)n. Damit schob sich der Sieger in der Tabelle vor die Elf von Robin Wissemann.

„Mengeringhausen hat mit einfachen Mitteln das Spiel verdient gewonnen“ bilanzierte der enttäuschte TSV-Trainer die intensiven 94 Minuten am Samstag. Der TuSpo kann also doch Derbys und ein klein wenig aufatmen, Altenlotheim bleibt weiter im Keller und wartet nun seit sieben Spielen auf einen „Dreier“.

Die Schützlinge von Trainer Patrick Gries gingen früh durch Giulian Braun in Führung (5.). Das gab Sicherheit und Selbstvertrauen. Auch in der Folgezeit kontrollierten die Gäste Ball und Gegner, waren auch präsenter in den Zweikämpfen.

Es dauerte bis zur 37. Minute, ehe die Gastgeber die erste Chance hatte. Die war allerdings ein Hochkaräter: Till Buckert wurde auf der rechten Außenbahn sehr schön freigespielt, drang in den Strafraum ein und schlenzte den Ball am herausstürzenden Gästekeeper Moritz Föll, aber auch um Zentimeter am Tor vorbei.

TuSpo-Trainer Gries: An die jüngste Leistung angeknüpft

Im Gegenzug die kalte Dusche für Lotheim: Tim Sommer traf zum 0:2. Marc-André Garthe verzog freistehend nach Vorlage von Martin Grebe – dann ging‘s in die Kabinen.

„Ich war mit der ersten Halbzeit meiner Mannschaft sehr zufrieden, wir konnten nahtlos an die Leistungen aus dem Spiel gegen Schwalmstadt anknüpfen“, lobte Patrick Gries das TuSpo-Team und bescheinigte eine gute Anfangsviertelstunde nach der Pause.

Der Heimelf hingegen brachte auch das neue LED-Flutlicht am Oberbach nicht mehr Durchblick in die Offensivaktionen. Im Gegenteil: Als sich für Pascal Löhndorf niemand zuständig fühlte, zog er von der Strafraumkante ab – frühes 0:3 (50.).

Zwei Minuten später vergaben Tim Sommer und Braun dicke Einschussmöglichkeiten. Und Marlon Paul scheiterte mit einem Foulelfmeter an Keeper Timo Beumker (66.). „Da haben wir Altenlotheim mehrfach am Leben gelassen“, ärgerte sich Gästetrainer Gries. „Dann kam scheinbar die Angst vor irgendwas.“

Altenlotheim: Wechsel sorgen für mehr Schwung

Zunächst verkürze Florian Green für die Altenlotheimer zum 1:3, die nun ein Hoch hatten. Nachdem Huneck in zentraler Position noch an Keeper Moritz Föll zweifach gescheitert war (76., 79.), traf er in der 89. Minute zum 2:3. „Wenn man René Huneck bringt, sorgt er immer für Gefahr vor dem Tor“ lobte der Trainer den Torschützen, der auf Grund seiner Verletzungen nur noch als Joker eingesetzt werden kann.

Doch zu einem Happy end für den TSV reichte es nicht. Wissemann: „Wir haben bis zur 70. Minute viel zu wenig investiert, erst mit den Einwechslungen kam Schwung in die Partie.“ (bb)

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