Gruppenliga: TuSpo beim 2:3 zu anfällig

Zuviel liegen gelassen: Mengeringhausen verliert auch bei Brunslar/Wolfershausen knapp 

Ausgewichen: Luca Lüther vom TuSpo Mengeringhausen (rechts) zieht an Frieder Müller (Brunslar/Wolfershausen) vorbei.
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Ausgewichen: Luca Lüther vom TuSpo Mengeringhausen (rechts) zieht an Frieder Müller (Brunslar/Wolfershausen) vorbei.

Die Null bleibt stehen auch nach vier Spielen Gruppenliga. Der TuSpo Mengeringhausen hat beim 2:3 bei der SG Brunslar/Wolfershausen auch das zweite Auswärtsspiel des Doppelspieltages knapp und unnötig verloren.

Brunslar – Am Schiedsrichter lag es allerdings diesmal nicht – am Freitag beim 0:1 in Edermünde hatte der Unparteiische den Ball im Toraus statt im Netz gewähnt und dadurch das 1:1 des TuSpo kurz vor Schluss verhindert. „Diesmal haben wir selbst etwas Zählbares verhindert, diesmal war unsere mangelnde Chancenverwertung in der ersten Halbzeit schuld“, sagte Marcel Schilling, der zum zweiten Mal als neuer Co-Trainer an der Seitenlinie stand und dabei in unterhaltsamen 94 Minuten einiges zu notieren hatte.

Pascal Löhndorf leitete mit seiner frühen Chance eine gute erste Halbzeit der Mengeringhäuser ein (2.). In Minute 16 schafften es gleich drei Grün-Weiße nicht, das Runde ins Eckige zu befördern: Nach einer Ecke scheiterte Max Jakobschak an Torwart Clas Beuscher, und auch Sven Schwedes und Dennis Jakob hatten kein Fortune.

TuSpo-Keeper Roschanski rettet mehrfach

Nachdem Schwechels Schuss zur Rückgabe geworden war und Sven Schwedes zu spät abschloss und daher gerade noch abgeblockt wurde, wunderte es niemanden im TuSpo-Lager, dass es zur Pause noch 0:0 stand. Im Gegenteil: Die Gäste konnten sich bei ihrem Torhüter Daniel Roschanski bedanken, der gegen Fabian Tippel auf dem Posten war (20.) und auch bei Schüssen von Christian Riemenschneider (43.) und Leon Folwerk (45.) Ausputzer war.

„Wir müssen eigentlich ein, zwei Tore machen bis zur Pause. Dann ist beim Gegner die Luft raus“, war sich Marcel Schilling hinterher sicher. Da konnte sich Mengeringhausen aber für eine erneut ansprechende Leistung nichts mehr kaufen“, weil wir zu einfach Gegentreffer kassieren“, so der Co-Trainer.

Die Zuversicht, einfach so weitermachen zu können, wich nach dem Wechsel bei der Gutmann-Elf immer mehr. Und es war symptomatisch für so einen Tag, dass sie nur nach ruhenden Bälle das Tor treffen würde. Und dann noch, als es zu spät war.

Die SG Brunslar steigerte sich und deckte nach für nach Defensivschwächen des TuSpo auf. Nach einer Ecke klärten die Gäste den Ball, aber rückten nicht nach: Johannes Möller traf aus 13 Metern zum 1:0. Als Nico Müller verletzt ausgewechselt werden musste, war Mengeringhausen auch noch zum Umstellen in der Abwehr gezwungen. Wenig später fiel das 0:2 durch Fabian Tippel, als man wieder schlecht stand.

Mengeringhausen: Tore nur nach ruhendem Ball

Als ein SG-Spieler Pascal Löhndorf von hinten kreuzte, machte ein Elfmeter dem TuSpo wieder Mut, denn Sven Schwedes fand endlich den Weg ins Tor (78.). Zwischendurch hatte immer wieder Roschanski die Gäste mit guten Paraden am Leben gehalten. Ein schlechter Pass in die Füße der Heimelf leitete ab er den Mengeringhäuser K.o. ein – Riemenschneider sagte Danke (81.).

Nach schönem Angriff und Foul am eingewechselten Adam Sek ging Schwedes’ Freistoß in die Mauer, den Nachschuss parierte Beuscher, doch Simon Schwechsel staubte zum 2:3 ab. Ging noch was? Nein. „Da waren nur noch Sekunden auf der Uhr“, so Schilling-. Vorne waren wir nicht kaltschnäuzig genug, um zu punkten. (schä)

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