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Gudensberg hofft in Sand auf weitere Überraschung

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Von: Ralf Ohm

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Der Routinier ist wieder dabei: Daniel Frank kehrt vor dem schweren Gastspiel beim SSV-Sand in die FSG-Mannschaft zurück.
Der Routinier ist wieder dabei: Daniel Frank kehrt vor dem schweren Gastspiel beim SSV-Sand in die FSG-Mannschaft zurück. © Pressebilder Hahn

Kann die FSG Gudensberg auch beim SSV Sand (Mi. 18.30 Uhr) Boden im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga gutmachen?

Gudensberg – Wenn eine Mannschaft einen Coup landet, ist sie natürlich erpicht darauf, sobald wie möglich wieder aufzulaufen, um vom Rückenwind dieses Erfolgserlebnisses zu profitieren. Der FSG Gudensberg war das nach dem überraschenden 2:0-Erfolg beim damaligen Verbandsliga-Tabellenführer nicht vergönnt. Covid schlug zu und der Aufsteiger musste zweieinhalb Wochen pausieren.

Immerhin: Dank der Pause ist der Kader vor dem heutigen Duell beim SSV Sand (18.30 Uhr Rasenplatz Oderstraße) bis auf Yannick Gaitzsch (Abiturprüfung) und Can Rommel (verletzt) mittlerweile wieder komplett. Außerdem weiß Trainer Fröhlich, dass seine Jungs seine „ein gutes Gedächtnis“ haen: „Das Selbstvertrauen ist da. Die Mannschaft brennt darauf, auch beim Tabellensechsten etwas zu holen.“

Der im Niemandsland der Tabelle fast genauso weit vom Tabellenführer wie vom ersten Abstiegsrang entfernt ist. Und deshalb frei aufspielen kann. Ein Vorteil? Für Tobias Oliev nicht unbedingt. Der langjährige SSV-Stürmer, der vor der Saison als Spielertrainer der zweiten Mannschaft der ersten eigentlich Adieu gesagt hatte, mittlerweile aber schon sechs Mal „oben“ ausgeholfen hat, was auch gegen Gudensberg aufgrund von vier Ausfällen (Topsakal, Unzicker, Kauf und Bernhardt) nicht unwahrscheinlich ist. „Da fällt es einem schon schwerer sich zu motivieren“, lautet der Einwand des 36-Jährigen ehemaligen Schwalmstädters, der in der kommenden Spielzeit das Team von Trainer Mario Deppe übernehmen wird. Andererseits hat der SSV nach drei Niederlagen in Folge (im Anschluss an acht Partien ohne Niederlage) etwas gut zu machen: „Wir wollen unbedingt den Schalter wieder umlegen.“

Darum weiß der FSG-Coach genauso wie um die individuelle Klasse insbesondere der Offensivabteilung der Gastgeber. Mit „zwei Raketen“ (Fröhlich) auf den Flügeln (Leon Koch und Jan-Philipp Schmidt), mit dem torgefährlichen Freigeist Antonio Bravo-Sanchez (9 Treffer) und mit Tormaschine Pascal Itter (17), der sogar noch einen Treffer mehr als Gudensbergs Torgarant Tom Siebert auf dem Konto hat.

Umso froher ist André Fröhlich, dass er wieder auf die defensivstarken Daniel Frank und Fabian Otto zurückgreifen kann, was aber kein Indiz dafür ist, es wie beim CSC Kassel mit einem 4:1:4:1-System zu versuchen. Auf jeden Fall will der Außenseiter wieder auf Umschaltmomente lauern, aber auch den Gegner schon mal sehr hoch anlaufen. Überzeugt davon, dass das erneut ein Erfolg versprechendes Mittel sein kann. Aus eigener, wenn auch nicht mehr so ganz frischer Erfahrung.

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