JFV Northeim holt 13 Punkte in der Vorrunde und scheitert in der Zwischenrunde an Mainz und dem HSV

„Haben viele Sympathien gewonnen“

Glänzend geschlagen: Northeims Marius Nutt (li.) und Torwart Dustin Schiller gegen Tevin Ihric beim 0:7 gegen Mainz. Foto: Jelinek

Zwei Vereine aus dem Fußball-Kreis Northeim/Einbeck in der Zwischenrunde, das hat es beim Turnier in der Lokhalle noch nie gegeben. Die JSG Bollensen/Schoningen bewies dabei Übersicht. Der Bezirksligist landete in der Vorrunde zwar nur zwei Siege, erzielte lediglich sechs Treffer, gewann aber die wichtigen Partien gegen die regionalen Konkurrenten.

Fast schon zu gut waren dagegen die Kicker des JFV Northeim. Die trotzten erst dem AZ Alkmaar ein Remis ab, sorgten mit dem 1:0 über Dortmund für die einzige Sensation in den Vorrundenspielen und beendeten die Gruppenspiele als Dritter mit 13 Zählern, punktgleich mit dem Zweiten Borussia Dortmund.

Vollgas gegen Dortmund

„Wir haben gegen den BVB 13 Minuten Vollgas gegeben und taktisch sehr diszipliniert gespielt. Die Dortmunder haben nur zweimal auf unser Tor geschossen, das war eine klasse Leistung, für die wir viel Lob vom Gegner, aber auch von anderen Teams bekommen haben. Und die Fairness von Sparta Göttingen nach der 1:4-Niederlage gegen uns war überragend. Die haben uns zu unserem verdienten Zwischenrundeneinzug gratuliert“, sagte Northeims Trainer Michael Fraenkel.

Die starken Leistungen in der Vorrunde bescherten dem Landesligisten in der Zwischenrunde mit dem Hamburger SV und dem FSV Mainz 05 knifflige Aufgaben. Unüberwindbare Hürden sogar, wie sich am Sonntag Vormittag herausstellte. Gegen den HSV gab es eine 1:4-Niederlage und gegen Mainz eine 0:7-Packung. Doch Trauer über das Turnieraus war Northeims Trainer hinterher nicht anzumerken. „Wir können über den Turniermodus reden, der uns nach starken Leistungen stärkere Gegner beschert hat. Aber gegen regionale Vereine spielen wir bei Turnieren in der Region ständig. Wir durften uns noch zweimal gegen Profis messen und können von uns behaupten, nach der Vorrunde mit ihnen auf Augenhöhe gewesen zu sein. Ich hoffe, dass dieser Eindruck auch bei meinen Spielern überwiegt, wenn die Enttäuschung über das Aus verarbeitet ist“, meinte Fraenkel: „Der JFV Northeim hat in der Lokhalle viele Sympathien gewonnen.“ (rwx)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.