Daniel Jäger fehlt dem FSV Dörnberg am Sonntag im Auswärtsspiel beim KSV Hessen Kassel II

Hake muss Abwehr erneut umbauen

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Trainer und Abwehrspieler: Andreas Hake muss am Sonntag auf Daniel Jäger verzichten.

Dörnberg. Fast schon Standard ist die lange Verletztenliste von Fußball-Verbandsligist FSV Dörnberg. Im Auswärtsspiel gegen den KSV Hessen Kassel II am Sonntag, 14.45 Uhr (Kunstrasenplatz Giesewiesen), hat Trainer Andreas Hake mindestens sechs Mann nicht dabei.

Neben Jan Kleinschmidt, Thore Reßler, David Michels, Philipp Schnegelsberg und Marian Lutteropp (alle verletzt) ist Daniel Jäger vorerst außer Gefecht gesetzt. Der Innenverteidiger musste am vergangenen Sonntag beim 3:2 gegen Rothwesten das Feld vorzeitig verlassen. Jäger klagt über Kniebeschwerden.

Hake ist somit erneut gezwungen, seine Abwehr umzubauen. Voraussichtlich rückt Daniel Arrich als Zentralfigur in die Viererkette. Kandidaten für Arrichs Position als Außenverteidiger sind Lukas Dittmann und Raphael Menkel.

„Die ständigen Wechsel in der Hinterreihe sind ein Problem,“ sagt Hake. Ein Problem, das sich auch im Torverhältnis niederschlägt. Torwart Dominik Zeiger musste schon 32mal den Ball aus dem eigenen Netz holen. Für eine Spitzenmannschaft (eigentlich) zu viel. „Da die Viererkette in den vergangenen Wochen oftmals ein anders Gesicht hatte, konnte sie nicht immer das richtige Verteidigungsverhalten zeigen“, erklärt der Fußballehrer. „Es fehlte einfach die Feinabstimmung.“

Neun FSV-Torschützen

Auch wenn Hake wieder improvisieren muss und der kommende Gegner „besser ist als es das Tabellenbild ausdrückt“, ist ihm vor den Junglöwen nicht bange.

Der Tabellen-14. (26:31/21) ist defensiv ähnlich stark wie die Mannschaft aus dem Habichtswalder Ortsteil. Der entscheidende Unterschied liegt in der Offensive: Dörnberg hat die meisten Tore der Liga geschossen, die KSV-Reserve (11) hinter dem Vorletzten Bad Wildungen/Friedrichstein (9) zu Hause die wenigsten. „Wir lassen einfach zu viele Chancen liegen“, erklärt Junglöwen-Trainer Marco Althans. Dieses Probleme haben die Dörnberger als zweitfairste Mannschaft (noch ohne Platzverweis) nicht.

Bemerkenswert: Neben Torjäger Andreas Schulze (15 Treffer) trugen sich bislang acht weitere Spieler in die Torschützenliste ein, die jeweils zwischen drei- und sechsmal trafen.

Torschusstraining

„Wir werden unser Heil in der Offensive suchen – wir wollen gegen den KSV Hessen gewinnen und unseren elften Saisonsieg einfahren“, gibt Hake das Ziel vor.

Drei Punkte hat auch sein Gegenüber Althans im Visier, begründet in vielen herausgespielten Chancen beim 2:2 im Hinspiel, als dem KSV II das vermeintlich reguläre Tor zum 2:1 wegen Abseits nicht gegeben wurde.

Aus gegebenen Anlass kündigte der KSV-Trainer an, in den letzten Trainingseinheiten besonders am Torschuss zu arbeiten. (zhj)

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