TSG und SVE in der Hauptrunde

Hallenkreismeisterschaft: Kreisteil Hofgeismar schwach vertreten

+
Noch dabei: Die TSG Hofgeismar, hier Vitali Kaiser (in blau) bei einem Turnier im vergangenen Jahr, ist bei der Hallenkreismeisterschaft noch im Rennen.

Hofgeismar/Schauenburg. Der Kreisteil Hofgeismar ist bei der Hauptrunde der Hallenkreismeisterschaft (HKM) schwach vertreten. Nur noch die Fußballer der TSG Hofgeismar und des SV Espenau sind vertreten, wenn am Samstag die Hauptrunde in Schauenburg-Hoof beginnt. Die anderen elf Teams kommen aus dem Wolfhager Land.

Schon bei der Vorrunde waren die Wolfhager Vereine zahlenmäßig besser vertreten. Der Grund: Elf Vereine aus dem Kreisteil Hofgeismar nahmen gar nicht erst teil, aus dem Wolfhager Bereich waren es nur zwei. „Woran das liegt, kann ich nicht beurteilen“, sagt Kreisfußballwart Willi Röhn. Die Teilnahme sei freiwillig, und er wolle aus der HKM auch keine Pflichtveranstaltung machen. Dass ihn die zahlreichen Absagen aus dem Kreisteil Hofgeismar schmerzen, verhehlt er nicht. „Jeder Verein hat seine speziellen Gründe für die Absage“, stellt er sich dennoch vor die Klubs.

„Vielleicht ist es von hier aus nach Schauenburg ja etwas weit“, nennt Hofgeismars Fußballchef Norbert Klode einen Grund, warum viele Klubs gar nicht erst meldeten

Das Argument kennt Röhn: „Über Kilometer wird immer diskutiert, über Trainergehälter nie“, kontert er.

Aber natürlich ist es richtig, dass Schauenburg am Rande des Fußballkreises liegt. Aber, so Röhn: „Die haben eine schöne Halle. Und andere sind oft nicht frei.“

Klode schlägt vor, dass der Austragungsort der HKM wechselweise in den Kreisteilen stattfinden soll. Hofgeismar würde sich anbieten, sofern man rechtzeitig Bescheid wisse. Wenn die HKM erst im September vergeben wird, ist es zu spät, sagt Klode. Schließlich werde die Halle auch von anderen Sportlern genutzt. Wisse man früh Bescheid, könnte man sich mit den Handballern einigen: „Wir verstehen uns gut, da gibt es keine Probleme.“

Probleme hatte die TSG mit dem bisherigen Turnier auch nicht. „Wir haben gar nicht damit gerechnet, die dritte Runde zu erreichen“, sagt Klode. Aber die Chemie in der Mannschaft stimme, und sie wuchs über sich hinaus. Ob das am Samstag auch so sein wird, wird sich zeigen. Die TSG hat nämlich ein Handicap: Sie hat auch bei einem Turnier in Hombressen zugesagt. Zeitüberschneidungen gibt es. (mrß)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.