Regionalliga-Absteiger Baunatal muss sich mit 1:1 in Stadtallendorf begnügen

Sorgte für den Ausgleich: Baunatals Verteidiger Jan-Niklas Hanske (links), hier gegen Natnael Tega von Eintracht Stadtallendorf. Foto:  Hirsch

Stadtallendorf. Für das runderneuerte Team des KSV Baunatal hat es zum Auftakt in die Hessenliga-Saison noch nicht zu einem Sieg gereicht.

Beim mutig und stark aufspielenden Team von Eintracht Stadtallendorf konnte der KSV Baunatal aber beim 1:1 (1:1) immerhin einen Punkt nach Nordhessen entführen.

„Gemessen am Spielverlauf und den Torchancen geht das Ergebnis schon in Ordnung“, befand KSV-Trainer Tobias Nebe unmittelbar nach Spielschluss. Nur ein paar Momente vorher hätte das Pendel aber durchaus noch in eine der beiden Richtungen ausschlagen können. Es lief bereits die Nachspielzeit, als der eingewechselte Baunataler Kyung Ho Lee im Eins-gegen-eins an Manuel Bachmeier scheiterte. Nahezu im direkten Gegenzug fand ein langer Ball, tief aus eigenen Hälfte der Gastgeber heraus, den Weg zum durchgestarteten Dominik Völk, der zunächst noch bis zehn Meter vor das Tor von Tobias Schlöffel marschierte, dann aber die Kugel aus halblinker Position am Pfosten vorbeizog. Die Möglichkeit von Lee war die einzige nennenswerte des KSV im zweiten Spielabschnitt.

„Wir waren heute in jeder Hinsicht das bessere Team“, gab Stadtallendorfs Trainer Dragan Sicaja unmissverständlich zu verstehen. Seine Elf legte von Beginn an druckvoll los und belohnte sich durch das Kopfball-Tor von Völk nach Flanke durch Natnael Tega (8.). Danach kam der Regionalliga-Absteiger jedoch wesentlich besser in Tritt und hätte neben dem Ausgleichstreffer von Jan Niklas Hanske, der vom sehr überlegten Zuspiel Manuel Pforrs profitierte (18.), noch ein Tor nachlegen können. Zum einen Pforr, nach Ballstafette über Grashoff und Cucu (22.), aber auch Leipold per Distanzschuss (35.) scheiterten nur knapp.

Auf der Gegenseite hätte nur eine Minute später Natnael Tega die erneute Führung für die Herrenwälder herstellen müssen, jedoch platzierte er seinen Kopfball aus fünf Metern über die Latte. „Ich empfand die Partie von Beginn an als sehr zerfahren, wobei wir uns das Stadtallendorfer Spiel haben aufzwängen lassen“, analysierte Tobias Nebe.

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