Fußball-Verbandsliga: FSV Dörnberg will in die Erfolgsspur zurückkehren

Den Hebel wieder umlegen

Mit Zug zum Tor: Tobias Gunkel ist nicht nur ein Verteidiger mit Kämpferherz, der 22-Jährige bringt auch Schwung ins Offensivspiel der Dörnberger Mannschaft. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Tobias Gunkel ist ein vielbeschäftigter junger Mann. Als wir den 22-Jährigen versuchen zu erreichen, steht er gerade auf der Leiter und ist dabei, Lampen in einem großen Homberger Einkaufsmarkt anzubringen.

Bleibt zu hoffen, dass dem Dörnberger Verteidiger und seinen Mitspielern am Sonntag, 14 Uhr, im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga Nord gegen die SG Bad Wildungen/Friedrichstein nicht wieder die Lichter ausgehen.

Etwa so, wie am vergangenen Sonntag beim KSV Hessen Kassel II. Bei den Junglöwen hatte die Mannschaft wenig zündende Ideen und bekam mit dem 0:4 kräftig einen gewischt. „Die Niederlage hat uns wehgetan“, sagt Gunkel mit Blick auf die Tabelle. Dörnberg hätte sich nämlich mit einem Sieg ganz nach oben schießen können. Die vierte Saisonpleite sei aber verdient gewesen. „Wir haben grottenschlecht gespielt und kaum etwas Brauchbares zustande gebracht“, sagt Gunkel und fügt selbstkritisch an: „Auch ich war nicht ganz auf Draht.“

Eine wenig erfreuliche Leistung zeigte Dörnberg auch im Hinspiel gegen Bad Wildungen/Friedrichstein. „Wir haben vor allem hinten viele Fehler gemacht“, erinnert sich Gunkel, der seit drei Jahren das Dörnberger Dress trägt und vom OSC Vellmar zum FSV kam.

„Tobias hält die gesamte Mannschaft auch außerhalb des Feldes mit seinen witzigen Äußerungen auf Trab.“

Trainer Andreas Hake

„Das Defensivverhalten war unter aller Sau mit einem katastrophalen Zweikampfverhalten“, gab Trainer Andreas Hake einst nach dem 3:3 zu Protokoll. Während der Fußballlehrer in Waldeck lediglich Unsicherheiten in der Abwehr notierte, „waren beim zweiten Anzug des KSV alle Mannschaftsteile völlig von der Rolle.“

Am Sonntag wollen Gunkel & Co. wieder unter Strom stehen. „Wir wollen den Hebel umlegen und in die Erfolgsspur zurückkehren“, hat der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ein klares Ziel vor Augen. „Wenn alle Leitungen freigeschaltet sind, kann nichts schiefgehen“, ist sich der Spaßvogel, wie ihn Trainer Hake bezeichnet, sicher. Tobi sei nicht nur ein Kämpfertyp mit Offensivqualitäten, „er hält die gesamte Mannschaft auch außerhalb des Feldes mit seinen witzigen Äußerungen auf Trab.“

Gelingt Dörnberg ein Sieg, können Gunkel & Co. weiter (fast) ganz oben auf der Leiter stehen. (zhj)

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