Das Heimrecht nutzen

 ESV Hönebach empfängt SVA II, Weiterode die SG Aulatal

Einkalkulierte Punkte zurückholen: Ein Florian Yildiz (links) in Bestform würde die Chancen der Weiteröder erhöhen, im Heimspiel gegen den heißen Titelkandidaten SG Aulatal die Scharte der Niederlage in Heenes sofort auszuwetzen. Foto: Eyert

Hönebach/Weiterode. Der ESV Weiterode steht in der Fußall-Kreisoberliga auf einem Abstiegsplatz, der ESV Hönebach ist noch längst nicht aller Sorgen ledig.

Beide Teams wollen am Sonntag ab 14.45 Uhr ihr Heimrecht nutzen und punkten - wenn denn überhaupt gespielt werden kann.

Die höhere Hürde muss dabei der ESV Weiterode überwinden. Er empfängt den Titelkandidaten SG Aulatal. „Gegen starke Gegner kommen wir besser zurecht als gegen schwache“, stellt ESV-Trainer Rainer Noll zurück. Der Heimerfolg gegen die SG Haunetal Ende Oktober belegt diese These genauso wie die jüngste Niederlage in Heenes. „Das war ein Schritt zurück“, sagt Rainer Noll, „ich war am Sonntag tief enttäuscht.“

Der SV Heenes habe in Unterzahl gut verteidigt, „und uns ist nichts eigefallen“, blickt der ESV-Coach zurück. Mit einer halbhohen Flanke nach der anderen sei kein Blumentopf zu gewinnen gewesen.

„Wir haben in Heenes wieder eine gute Chance vertan, unsere Situation zu verbessern“, stellt Rainer Noll klar, lässt sich davon aber nicht unterkriegen: „Gegen die Aulataler wird es schwer, die sind gut drauf - trotzdem ist für uns was möglich.“

Christopher Hermann hat Probleme mit der Leiste und dürfte dem ESV fehlen. Ansonsten steht Rainer Noll aber der gleiche Kader wie in den vergangenen Wochen zur Verfügung. Der hatte vor dem missratenen Auftritt in Heenes durchaus gute Arbeit abgeliefert, war Rainer Noll zuversichtlich stimmt. Auch wenn der Platz sehr nass ist und leiden dürfte, kündigt der Trainer an: „Wir wollen im Rhythmus bleiben und versuchen, das Spiel durchzuziehen.“

Beim ESV Hönebach stellt sich der SVA Bad Hersfeld II bei. „Die SVA-Reserve ist spielstark“, sagt ESV-Vorstandsmitglied Siegfried Linß, „es kommt aber darauf an, wie er besetzt ist. Da am Sonntag die erste SVA-Garnitur zeitgleich in der Verbandsliga in Steinbach ran muss, kann die zweite nicht auf große personelle Unterstützung hoffen. Das lässt Linß auf einen Sieg hoffen.

Er hat bei der Hönebacher Elf ein Wellental ausgemcht. Am Anfang ging es hinab, dann steil hinauf - im Moment ist der Wasserstand ein mittlerer. „Wir müssen sehen, dass wir jetzt noch Punkte holen, um nicht in den Keller abzurutschen. Wir dürfen auf keinen Fall nachlassen“, sagt Linß. Der Weg dorthin ist nicht weit. Die SG Sorga/Kathus, die beim jetzigen Stand in die Abstiegsrelegation müsste, hat nur vier Zähler weniger auf dem Konto.

Da lastet schon ein gewisser Erfolgsdruck auf Trainer Frank Hauck und seinen Jungs. „Ich habe den Eindruck, den braucht die Mannschaft auch. Dann reißt sie sich zusammen“, sagt Linß. Keeper Nils Katzmann, der sich im Training das Nasenbein gebrochen hat, wird fehlen.

Für ihn soll Sebastian Knoth in den Kasten, der bei seinem Einsatz gegen Weiterode eine gute Figur gemacht hat. Marco Rudolph muss ebenfalls ersetzt werden. Er ist wegen seiner Roten Karte gegen Weiterode für sechs Wochen gesperrt worden.

Von Thomas Walger

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.