Fußball-Gruppenliga: Grebenstein und Immenhausen treten zu Hause an, Calden/M. bei Türkgücü

Heimspiele mit Fragezeichen

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Schwere Zeiten für Fußballspieler: Angesichts des nass-grauen Novembers ist unsicher, ob die Spiele am Wochenende stattfinden. Dabei stehen die Chancen für Calden Meimbressen (links Stefan Durrbaum) besser als die der TSV Immenhausen (Andreas Tews) .

Hofgeismar/Wolfhagen. Etwas in Schieflage kommt langsam die Tabelle in der Fußball-Gruppenliga. Weil es Mannschaften gibt, die auf Kunstrasen ausweichen können oder spielen, gibt es schon Unterschiede von bis zu drei Partien.

Für die heimischen Teams stehen zwei Heimspiele an. Grebenstein empfängt Aufsteiger Wichmannshausen und in Immenhausen ist der VfL Kassel zu Gast. Sehr wahrscheinlich stattfinden wird die Partie von Calden/Meimbressen beim SV Türkgücü.

TuSpo Grebenstein – TSV Wichmannshausen (Samstag, 14.30 Uhr, Hinspiel 0:2).

In dieser Partie will der TuSpo seine positive Entwicklung der letzten Wochen bestätigen und mit einer Revanche für die enttäuschende Niederlage in der Vorrunde gegen den Aufsteiger die Maßstäbe wieder zurecht rücken. Denn zwischendurch stand der TuSpo da unten mit drin, wo der TSV jetzt steht und die Jauer-Elf war Vierter.

Doch nun trennen beide Teams satte 13 Punkte und nach dem Vorhaben des Verbandsligaabsteigers sollten noch drei weitere hinzukommen. Das würde auch den andere beiden Kreisteams gefallen, denn die stehen zusammen mit den „Wichmännern“ im unteren Tabellendrittel. „Wir nähern uns langsam unserem Saisonziel“, meint Grebensteins Spielleiter Günter Kotzam. „Die Mannschaft sollte oben mitspielen, nicht mehr und nicht weniger und das tut sie seit Wochen, weil sie immer besser zusammenwächst.“

TSV Immenhausen – VfL Kassel (Sonntag, 14.45 Uhr, Hinspiel 1:2).

Immenhausens Trainer Henner Göring hofft, dass gespielt werden kann. „Lieber jetzt als im Februar“, meint Göring. Aber die Interessen der Kommune, die Sportplätze in gutem Zustand zu erhalten, stehen dem manchmal entgegen. Die Austragung der Partie gegen die Kirchditmolder im Bernhardt-Vocke-Stadion ist jedenfalls fraglich. Über den Gegner ist Göring bestens informiert.

„Die kenne ich fast so gut wie meine Jungs“, berichtete Göring augenzwinkernd, dass er den VfL schon mehrfach in den letzten Wochen beobachte habe. „Weil die immer gegen unseren nächsten Gegner gespielt haben“, fügt er hinzu. Der ehemalige Verbandsligist hat sich jedenfalls etwas stabilisiert und nach anfänglichen Schwierigkeiten ist der VfL als Tabellensiebter im sicheren Mittelfeld. Da möchten auch die „Immen“ wieder hin. bei denen mit Steffen Fried wieder ein Leistungsträger zurückgekehrt ist.

Türkgücü Kassel – SG Calden/Meimbressen (Sonntag, 15 Uhr, Hinspiel 3:0).

Vor einer hohen Hürde steht die SG im Nordstadtstadion. Gegen die Kasseler gab es in den letzten beiden Jahren nicht viel zu holen für die Schützlinge von Trainer Wolfgang Lindemann. „Schlechter sind die auf keinen Fall geworden, wie der derzeitige dritte Platz des SV ja auch belegt“, macht Lindemann deutlich, dass seine Mannschaft nur durch eine geschlossene und kämpferisch starke Leistung auch dort bestehen kann. So wie sie es letzte Woche beim etwas überraschenden 1:0-Erfolg gegen Schauenburg auch getan hat.

„Unseren Stiefel weiterspielen und auch bei Türkgücü einen Punkt holen“, spielt der SG-Coach auch auf schon sieben Unentschieden der Vereinigten an. Den türkischen Sportfreunden ist jedenfalls ungemein schwer beizukommen, in 17 Begegnungen verließen sie nur dreimal den Platz als Verlierer. Die SG will die drei zur vier machen und drei Punkte einsacken. (zyh)

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