Fußball Kreisliga A Kassel

Heißes Derby: Landwehrhagen/Benterode will Tabellenspitze gegen Escherode/Uschlag verteidigen

Kampf um jeden Zentimeter: Wie hier SG-Torjäger Jan Gude (links) gegen Bergshausen, dürften im Staufenberger Derby alle Spieler mit vollem Einsatz zur Sache gehen.
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Kampf um jeden Zentimeter: Wie hier SG-Torjäger Jan Gude (links) gegen Bergshausen, dürften im Staufenberger Derby alle Spieler mit vollem Einsatz zur Sache gehen.

Es ist wieder Derby-Zeit in Staufenberg: Wenn am Sonntag (15 Uhr) die SG Landwehrhagen/Benterode den Lokalrivalen in der Fußball-Kreisliga A – die SG Escherode/Uschlag – empfängt, dürfte es auf dem Rasenplatz an der Uschlager Straße in Benterode richtig zur Sache gehen.

Staufenberg – Davon ist auch Andreas Kühne, Trainer der Gastgeber, überzeugt. „Es ist das einzig verbliebene Derby in Staufenberg. Es wird heiß.“ Kühnes noch ungeschlagene SG geht als aktueller Tabellenführer und somit als Favorit ins Spiel – zumindest theoretisch. Aber Derbys haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Darauf weißt auch der Coach des Heimteams hin: „Wenn es darauf ankommt, ist Escherode immer da.“

Trotzdem: Der Optimismus bei Landwehrhagen/Benterode ist durchaus groß. Schließlich dürften am Sonntag so gut wie alle Spieler zur Verfügung stehen. Auch Kapitän Mike Woltert will sich das Derby nicht entgehen lassen und hat sich vom Arzt das „Okay“ geben lassen. Ob der erfahrene Leader nach seinem Muskelfaserriss auch wirklich auflaufen kann, entscheidet sich aber kurzfristig.

Auch ohne Woltert lief es zuletzt bei der Kühne-Elf – sowohl offensiv, als auch defensiv. Mit 30:6 Toren grüßt Landwehrhagen/Benterode nach sieben Spielen vom Platz an der Sonne. „Wir haben uns vor der Saison ordentlich verstärkt. Und wir haben es hinbekommen, unsere Abwehr richtig gut dicht zu kriegen“, erklärt der Trainer. Die Leistung habe zuletzt „von vorne bis hinten“ gestimmt. Kein Wunder also, dass gegnerische Coaches die SG als Titelfavoriten sehen.

Entsprechend meint Kühne: „Wenn wir Normalform erreichen, sollten wir das Team sein, dass das Spiel bestimmt.“ Um die Stärken und Schwächen des Gegners wissen aber beide Mannschaften gut (Kühne: „Es gibt wenig Geheimnisse.“) – und auch die Spieler der Kontrahenten kennen sich, sind teils sogar miteinander befreundet. Es ist eben ein Lokal-Derby.

Und da geht es um die Frage: Wer ist der Beste im Staufenberger Land? Zumindest mittelfristig sieht es danach aus, als könnte Landwehrhagen/Benterode diesen Status der SG Escherode/Uschlag streitig machen. Anders als letzgenannte verfügt die gastgebende SG über eine zweite Mannschaft und zudem über das deutlich jüngere Durchschnittsalter. Von einer Wachablösung möchte Andreas Kühne aber noch nicht sprechen: „Es wäre vermessen zu sagen, wir sind die Nummer eins in Staufenberg. Aber sportlich haben wir zumindest aufgeschlossen.“

Von Andreas Arens

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