Verbandsliga: 7:3 - souveräner Sieg gegen Aufsteiger Bad Wildungen/Friedrichstein

KSV Hessen II nicht zu stoppen

Unwiderstehlicher Antritt: Alexander Schüler (links) ist von seinem Gegenspieler Dominik Schneider nicht zu stoppen. Foto. Schachtschneider

Kassel. Junglöwen Cheftrainer Marco Althans strahlte am Ende des Nachholspiels vom 17. Spieltag der Fußball-Verbandsliga über das ganze Gesicht. Zuvor hatten seine Jungs den Tabellenvorletzten SG Bad Wildungen/Friedrichstein mit 7:3 (3:2) vom Platz gefegt.

Ganz so einfach wie es das Ergebnis ausdrückt war die Aufgabe allerdings nicht. Zunächst legten die Hessen los wie die Feuerwehr, schnürten die Gäste an diesem kalten Abend auf dem Kunstrasenplatz auf den Giesewiesen in deren Hälfte ein. Doch der Schuss ging zunächst nach hinten los, Carsten Laun vernaschte in der 13. Minute William Wachowski am Strafraumeck und tunnelte anschließend Tobias Schlöffel zum 0:1. In der 30. Minute fiel fast das 0:2, als Wilhelm Rabe nur knapp verzog.

Aber im Gegenzug fiel der verdiente Ausgleich. Die Gäste-Abwehr bekommt den Ball nicht weg, und Alexander Schüler schließt aus 16 Metern eiskalt ins linke untere Eck ab. In der 36. Minute erzielt Steffen Dieck das 2:1, als er vom Strafraumeck den Ball über Torhüter Sven Engelhardt ins Netz schlenzt. Nachdem die Junglöwen-Abwehr den Ball vertändelt, lässt sich Rabe nicht lange bitten und erzielt den 2:2-Ausgleich. Nur eine Minute später aber hat David Müller seinen ersten großen Auftritt. Müller ist vor Torhüter Engelhardt am Ball und erzielt den Treffer zum 3:2-Halbzeitstand.

In der 49. Minute steckt Schüler auf Müller durch - 4:2. Als Schlöffel eine Ecke nach vorn abwehrt, ist Paul Kuhn zur Stelle, und es steht 4:3. Doch die Junglöwen schlagen zurück, Müller erzielt seinen dritten Treffer zum 5:3. Nun geht das Spiel nur noch in eine Richtung. Nach Doppelpass mit Dieck erzielt Moritz Meuser das 6:3 (62.), und mit 40-Meter Anlauf stellt Andrej Cheberenchuk den 7:3-Endstand her (71.).

Wildungens Trainer Jörg Schäfer war enttäuscht: „Wir haben anfangs gut dagegen gehalten, und hatten nach unserer Führung sogar das 2:0 auf dem Fuß, aber anschließend haben wir zu viele Geschenke verteilt.“

Marco Althans sagte: „Nach einer katastrophalen ersten Hälfte haben wir uns nach der Pause gesteigert und verdient gewonnen. Nach zehn Punkten in den vergangenen vier Spielen haben wir uns ein Polster im Abstiegskampf erarbeitet.“

Von Horst Schmidt

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