Sieg und Niederlage für Baunataler Reserve

Alkin beweist gegen Hersfeld Torriecher

Onur

Bad Emstal/Baunatal. Nach dem verdienten 2:1 (1:0)-Heimerfolg am Samstag gegen den SVA Bad Hersfeld unterlag der KSV Baunatal II in der Fußball-Verbandsliga gestern beim SSV Sand mit 0:3 (0:2) und bleibt Vorletzter.

KSV-Coach Mikaeil Shikh Shihni musste anerkennen, dass die Sander zu Recht gewannen. „Mir fehlten vier Leistungsträger, die ich an unsere Hessenliga-Elf abgeben musste. Dafür waren vier A-Jugendliche dabei. Dennoch bin ich nicht unzufrieden. Darauf lässt sich aufbauen.“

SSV-Schlussmann Johannes Schmeer musste erst spät beim zweiten und letzten KSV-Torschussversuch einmal zupacken (77.). Lukas Knigge (6.) brachte Sand in Führung. Sascha Eisenhuth im Tor der Gäste brauchte sich über Mangel an Arbeit nicht zu beklagen. In der 44. Minute zirkelte Viktor Moskaltschuk den Ball zum 2:0 in den Winkel.

Kurz nach der Pause schwächten sich die Baunataler selbst. Philipp Warkus (53.) musste nach Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen. Sand blieb am Drücker, doch mehr als ein Pfostenschuss von Tobias Oliev (70.) sprang nicht heraus. Als Mohamed Ghafari Simon Bernhardt von den Beinen holte, nutzte Steffen Bernhardt (83.) den Strafstoß zum 3:0-Endstand.

Ciftci ins Krankenhaus

Gegen Bad Hersfeld brachte der überragende Onur Alkin den KSV in Führung (13.). Allerdings versäumten es die Gastgeber, diesen Vorsprung auszubauen. Einen Schock mussten die Baunataler vor der Pause verkraften, als Cüneyt Ciftci sich die Schulter auskugelte und ins Krankenhaus gebracht wurde.

Nach der Pause erhöhte wiederum Alkin auf 2:0 (65.). Damit schien das Spiel gelaufen. Gegen Ende der Partie – nachdem Baunatals Lars Frerking mit Roter Karte wegen Foulspiels vom Platz gestellt worden war – drängte der Gast auf den Anschlusstreffer. Dieser gelang durch einen von Sebastian Schuch verwandelten Foulelfmeter (85.).

„Meine Mannschaft hat sich auch in Unterzahl beim hochverdienten 2:1-Sieg nicht dumm angestellt, das macht Hoffnung“, erklärte Shikh Shihni. (red/sdx) Archivfoto: Fischer

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