Alzenau für Ederbergland eine Nummer zu groß

Nur selten konnte sich die FCE-Offensive so durchsetzen, wie auf unserem Bild Ahmet Marankoz (links) gegen Philipp Beinenz (Mitte) und Nico Koukalias (beide Alzenau). Foto: Wilfried Hartmann

Alzenau. Eine herbe, aber verdiente 1:5 (1:3)-Niederlage musste der FC Ederbergland in der Fußball-Hessenliga bei Bayern Alzenau hinnehmen.

Dabei waren die Bayern über 90 Minuten gesehen eine Nummer zu groß für den FCE.

Der hätte allerdings bereits nach 40 Sekunden in Führung gehen können, als Alzenaus Schlussmann Jens Westenberger einen Kopfball von Anton Jencik aus kurzer Distanz unschädlich machte.

Der einem offenen Schlagabtausch gleichende Beginn endete allerdings schon nach elf Minuten in der 2:1-Führung der technisch enorm starken Gastgeber. Zunächst steckte Philipp Beinenz den Ball geschickt zu Nico Koukalias durch, der zum 1:0 einschob (6.). Zwei Minuten später bediente Beinenz Niklas Kallina - 2:0. Doch der FCE fand 180 Sekunden später ins Spiel zurück, als Felix Nolte einen an ihm verursachten Freistoß zum Anschluss im Alzenauer Tor unterbrachte.

Es ging noch immer hin und her. Das Spiel beruhigte sich aber, nachdem Markus Alexander (23.) einen zu kurz abgewehrten Ball aus 18 Metern zum 3:1 einschoss.

Ederberglands Trainer Vladimir Kovacevic reagierte und brachte mit Janis Wolff und Carlos Arsenio für Anton Jencik und Ingo Miß noch vor der Pause zwei neue Kräfte. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Der FCE bemühte sich, hatte in Dominik Geiss einen starken Rückhalt, verstand es aber nicht, die sich nun bietenden Alzenauer Konterangriffe effektiv zu unterbinden. So waren das 4:1 (83., Foulelfmeter) durch Kallina und das 5:1 (88.) durch Noah Michel die logische Konsequenz. (zhw)

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