Angespannte Lage und Hoffnung auf Salkovic

Derzeit verletzt: Enis Salkovic

Nur ein einziges Mal hatte Mario Deppe bisher seine erste Elf auf dem Fußballplatz. Und zwar zum Auftakt der Hessenligasaison beim Sieg in Lohfelden.

Seither musste der Trainer des OSC Vellmar bei der Aufstellung improvisieren, und dieses Los droht ihm auch zum Heimspiel gegen Viktoria Kelsterbach (Samstag, 15 Uhr, Am Schwimmbad).

Nach seinem Armbruch fehlt Kapitän Christian Wollenhaupt weiter, und auch René Huneck mit Beschwerden an der Achillessehne sowie Simon Kauf wegen muskulärer Probleme fallen wohl aus. Zudem muss Oliver Scherer nach seiner Roten Karte in Alzenau zweimal aussetzen. Sehnsüchtig hofft Deppe, dass sich Enis Salkovic wieder einsatzbereit meldet. „Er wäre sicher nicht hundertprozentig fit, aber dann hätten wir zumindest einen Stürmer auf dem Platz.“

Im Angriff musste zuletzt mit Sebastian Wagener ein Innenverteidiger ran. Das klappte beim ersten Versuch gut, in Alzenau brachte es nichts. „Derartige Umstellungen hauen immer nur einmal hin. Warum das so ist, weiß ich nicht“, sinniert der Trainer.

Häufig haben es die Vellmarer als Zwölfter derzeit mit Mannschaften aus dem Tabellenkeller zu tun. Umso mehr sind sie zum Siegen verurteilt. Auch gegen den Drittletzten aus Kelsterbach. Doch Deppe warnt: „Das ist der stärkste Aufsteiger. Sie haben zwar erst einen Punkt geholt, aber auch fast nur gegen Mannschaften von oben gespielt.“

Der Trainer hofft nach der schwachen Partie in Alzenau auf eine deutliche Steigerung seiner Mannschaft. „So wie dort, als wir ohne eigene Torchance waren, dürfen wir diesmal nicht wieder auftreten.“ (wba) Foto: Fischer

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