Der FSC darf nach dem 3:3 in Seligenstadt den Klassenerhalt feiern

Auch Lohfelden ist durch

Gelang der Ausgleich: Lohfeldens Mentor Latifi. Foto: Fischer/nh

Seligenstadt. Mit einem hochverdienten 3:3 (2:1) kehrte der FSC Lohfelden in der Hessenliga vom Pflichtspiel bei den Sportfreunden Seligenstadt zurück. Mehr noch: Damit ist den Lohfeldenern der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen – gesetzt den Fall, dass Wehen die Reserve tatsächlich zurückzieht, wovon jeder ausgeht. In Seligenstadt bewies der FSC eine tolle Moral, ließ sich auch durch einen verschossenen Strafstoß durch Daniel Beyer (71.) nicht aus der Bahn werfen und rettete durch Mentor Latifi vier Minuten vor Spielende noch ein Unentschieden.

„Man hat erneut gesehen, dass die Mannschaft topfit ist und über 90 Minuten gehen kann. Nach dem verschossenen Elfmeter ging noch einmal ein Rück durch die Mannschaft. Wir wollten unbedingt etwas mitnehmen, das ist uns auch gelungen“, sagte Lohfeldens Trainer Otmar Velte.

Die Hausherren aus Seligenstadt gingen durch einen Kopfballtreffer von Jan Hertrich bereits nach sieben Minuten in Führung, nur 120 Sekunden später glich Roy Keßebohm ebenfalls per Kopf nach Flanke von Enis Salkovic zum 1:1 aus. Die Partie war ausgeglichen, nach 31 Minuten allerdings stürmte Linor Demaj allein auf Sportfreunde-Schlussmann Stefan Jordanic zu und schob zum 2:1 für den FSC ein. Nach dem Seitenwechsel folgte die beste Phase der Hausherren, die binnen sechs Minuten durch einen Fernschuss von Kevin Knecht (53.) und einen Abstauber von Marcel Kopp (58.) das Blatt wendeten. Doch mit zunehmender Spieldauer drängte Lohfelden die Gastgeber in die eigene Hälfte zurück, Seligenstadt sorgte nur selten für Entlastung. In der 71. Minute foulte Knecht FSC-Angreifer Salkovic, doch Beyer scheiterte mit dem fälligen Strafstoß an Jordanic, der den Ball aus der vom Schützen aus gesehen unteren linken Ecke fischte.

Doch Lohfelden gab sich nicht geschlagen, drängte weiter nach vorn. Und wurde vier Minuten vor Spielende für seine Bemühen belohnt: Nach einem Freistoß von Antonio Bravo-Sanchez scheiterte Latifi bei seiner Rückkehr nach 14-tägiger Verletzungspause im ersten Versuch aus drei Metern an Jordanic, schoss den Ball aber im Nachschuss zum 3:3 in kurze Eck.

Von Patrick Leonhardt

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