OSC Vellmar will in neuer Serie schwache Rückrunde vergessen machen

Auf diese Neuen baut der OSC: Mounir Boukhoutta (hinten von links), Enis Salkovic, Trainer Mario Deppe, Maximilian Igel und Christian Brinkmann sowie (vorn von links) Enes Glogic, Jonas Springer, Roger Garcia, Linor Demaj und Mergim Hajzeraj . Es fehlt Sebastian Busch. Foto: Fischer

Vellmar. Einen Tabellenplatz als Saisonziel gibt Mario Deppe aus Prinzip nie aus. Seine Erwartungen und Ansprüche vor der neuen Serie formuliert er anders.

„So etwas wie die Rückrunde der letzten Saison wollen wir nicht noch einmal erleben“, sagt er und hofft, dass sich die jüngste Vergangenheit seiner Hessenliga-Fußballer nicht wiederholen wird.

Was genau der Trainer des OSC Vellmar damit meinte, erläuterte er am gestrigen Abend bei der Präsentation der neuen Mannschaft so: „Was wir uns in den vergangenen Jahren erarbeitet hatten, aber in der Rückrunde nicht mehr zeigten wie etwa unseren Kombinationsfußball, das wollen und müssen wir uns neu erarbeiten und dann wieder mehr Spiele gewinnen als verlieren.“ Leicht wird dies vermutlich nicht. Denn wie schon so oft gab es eine beträchtliche Fluktuation im Kader, sodass der in sein neuntes Jahr beim OSC gehende Trainer Zeit benötigt, um ein neues Team zu formen. Zeit, die ihm kaum bleibt. „Wir müssen bald Erfolge aufweisen, um nicht gleich unter Druck zu geraten“, weiß Deppe und fügt an: „Aber wie immer weckt die Aufgabe meinen Ehrgeiz.“

Immerhin finden sich unter den Neuzugängen einige, die schon Hessenliga-Erfahrung sammelten. Nicht zuletzt Enes Glogic, der nach drei Jahren beim Nachbarn Lohfelden zum OSC zurückkehrte. Neben den weiteren schon bekannten Neuen mischte mit Sebastian Busch, zuletzt SG Weidelsburg, ein alter Bekannter mit, der es noch einmal wissen will. „Bei der flachen Hierarchie im Kader tut er uns mit seiner Art voranzugehen auch schon im Training gut“, sagt Deppe über den 32-Jährigen.

Zuversichtlich zu den Chancen des OSC äußerte sich Glogic mit Blick auf den ersten Punktspielgegner. „Ich bin sicher, dass wir eine gute Mannschaft sein werden. Und dann kann Wiesbaden kommen.“

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