Fünf Gründe, weshalb Hessenligist Vellmar auf einen Erfolg gegen Griesheim hoffen darf

OSC ist fit für den Auftakt

Will wieder eng am Mann sein: Vellmars Enes Glogic (rechts, hier gegen Baunatals Malte Grashoff) spielt mit dem OSC am Samstag gegen Griesheim. Foto: Fischer/nh

Vellmar. Es ist nur das erste von 14 Spielen im Kampf um den Klassenerhalt. Aber ein dreifacher Punktgewinn in der Hessenliga-Nachholbegegnung am Samstag ab 14.30 Uhr auf dem Sportplatz am Schwimmbad gegen Viktoria Griesheim würde den Fußballern des Vorletzten OSC Vellmar besonders gut tun.

„Dem Start kommt viel Bedeutung zu“, sagt auch OSC-Trainer Mario Deppe und hat schon die Partie in Eschborn im Hinterkopf. Kein Wunder, denn bei zwei Siegen wären die Vellmarer aus den Abstiegsrängen raus und stünden vor den Auftaktgegnern. Fünf Gründe, warum der OSC auf einen guten Start hoffen kann:

1. Die Stimmung: Anders als sonst in dieser Jahreszeit absolvierten die Vellmarer diesmal ein Trainingslager – drei Tage Oberhof. Das war gut, um im konditionellen Bereich zu arbeiten, aber auch, um als Team noch enger zusammenzurücken. Und Neuzugang Kazutaka Kojima, der auf einem Zimmer mit Enes Glogic, Sebastian Wagener und Jonas Springer war, bekam gleich mal einen Spitznamen verpasst: Taka. Für einige Akteure ungewohnt war eine Einheit auf Langlauf-Ski.

2. Die Fitness: Vergangenes Wochenende bestritt der OSC gleich zwei Tests: 1:0 gegen den niedersächsischen Oberligisten SVG Göttingen, 5:0 gegen den Verbandsligisten TSV Rothwesten. „Wir haben sogar noch in der zweiten Hälfte gegen Rothwesten das Tempo hochhalten können“, erklärt Antreiber Glogic, „wir haben auf jeden Fall die Grundlagen geschaffen.“

3. Das Personal: Bis auf Stefan Matzenmiller (Pfeiffersches Drüsenfieber) hat Deppe alle Mann an Bord. „Wir haben jetzt wieder viel mehr Alternativen“, betont der Coach. Zum Ende des Jahres 2015 waren einige Fußballer angeschlagen: u.a. Moritz Meuser und Dennis Schanze.

4. Die Tests: Fünfmal überprüften die Vellmarer die Form, fünfmal gingen sie als Sieger vom Feld. Zuletzt gelang gegen Gimte ein 3:2. Es trafen Enis Salkovic, Dennis Schanze und Nasuf Zukorlic. „Die Erfolge haben das Selbstvertrauen gestärkt“, so Deppe.

5. Das Hinspiel: Zwar mussten die Nordhessen eine 0:1-Niederlage quittieren, über weite Strecken waren sie aber überlegen. „Damals haben wir uns nicht belohnt“, bedauert Glogic. „Wenn wir diesmal wieder Dominanz ausstrahlen, machen wir den ersten Schritt nach der Winterpause.“ Griesheim, das im Sommer einen Umbruch vollzog, dürfte sich inzwischen weiter stabilisiert haben. 

• Die Reserve des OSC Vellmar testet am Sonntag ab 15 Uhr gegen den DSC Dransfeld.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.