Hessenliga: KSV hat beim Heimsieg wenig Probleme mit überforderten Urberachern

Baunatal ohne Mühe beim 3:0

Den Ball im Blick: Der Baunataler Manuel Pforr. Foto: Fischer

Baunatal. Vier Spiele, keine Niederlage und zwei Siege: Die Bilanz des KSV Baunatal zum Saisonstart in der Fußball-Hessenliga liest sich ordentlich. Gegen den Aufsteiger Viktoria Urberach gewannen die Baunataler vor heimischer Kulisse 3:0 (1:0) – noch vor drei Wochen hatten sich beide Teams zum Ligaauftakt torlos getrennt.

Die Gäste schienen den besseren Start zu erwischen, doch klare Torchancen gab es nur für den KSV: Manuel Pforr köpfte nach Vorlage von Antonio Bravo Sanchez neben das Tor (10.) und Ingmar Merles Hammer aus der zweiten Reihe wurde von einem Gegner abgeblockt (16.). Dann zappelte der Ball doch im Baunataler Netz – der Unparteiische aber hatte die Situation nach einem Offensivfoul bereits abgepfiffen. Beinahe wäre Malte Grashoff in der 23. Minute ein Wundertor gelungen, sein Schuss aus rund 40 Metern segelte jedoch knapp über den Urberacher Kasten. Nach einem Angriff der Gäste schaltete der KSV Baunatal schnell über Merle im defensiven Mittelfeld um. Sein langer Pass erreichte Janik Szczygiel, der von der linken Seite ins lange Toreck zur 1:0-Führung für die Gastgeber traf.

Urberach wurde mit zunehmender Spieldauer immer planloser, ein geordneter Aufbau fand nach dem Gegentreffer kaum mehr statt. Noch vor der Pause verpasste Kyung Ho Lee gleich zwei gute Chancen auf 2:0 zu erhöhen (35., 45.).

Nach der Halbzeit schienen die Gäste völlig von der Rolle: Ohne Not und mit nur einem Tor zurück stand Urberach hinten komplett offen. Ein Überzahlkonter des KSV – Pforr und Tom Samson hatten nur einen Gegenspieler vor sich – verwertete Pforr zum 2:0 (57.). Die Gäste machten in der Folge noch weiter auf und Baunatal nutzte die sich bietenden Räume. Diesmal kam Pforr über die rechte Seite. Wieder hatte er Platz und Zeit, um sich Mitspieler Merle im Zentrum auszugucken, den er dann mustergültig bediente. Der Neuzugang aus Fulda fackelte nicht lange und schloss zum 3:0 ab (61.).

Nun ergaben sich weitere Chancen: Szczygiels Freistoß landetete neben dem Tor (70.), Lee bekam in aussichtsreicher Position keine Kontrolle über den Ball (72.) und Pforr scheiterte am Torwart (75.), der von seiner Abwehr allein gelassen wurde. „Heute musst du normalerweise noch höher gewinnen, was die gegnerische Abwehr teilweise gezeigt hat, war schon wild“, sagte KSV-Trainer Tobias Nebe.

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