Hessenliga: Zuhause gegen Hadamar soll Knoten platzen

Baunatal plagen Sorgen

Will es gegen Hadamar besser machen als zuletzt gegen Seligenstadt und treffen: Nico Schrader. Foto: Schachtschneider/nh

Baunatal. Die Fans des KSV Baunatal waren zuletzt bei der Hessenliga-Torshow immer schnell durch, wenn sie sich Treffer der VW-Städter im Video ansehen wollten. Ganze zwei Tore gelangen dem nordhessischen Fußball-Fünftligisten nämlich in den letzten vier Spielen. Trainer Tobias Nebe hofft, dass am 31. Spieltag in der vorletzten Heimpartie am Samstag (15 Uhr, Parkstadion) gegen den SV Rot-Weiß Hadamar nun endlich der Knoten wieder platzt.

„Wenn man einen Lauf hat, macht man die Dinger intuitiv. Den haben wir leider aber im Moment nicht“, sagt Nebe. „Wir fangen an, vor dem Tor zu überlegen, und dann trifft man häufig die falschen Entscheidungen. Jeder Einzelne ist gefordert, sich – auch im Training – wieder Sicherheit zu holen“, erläutert Nebe weiter. „Positiv ist aber, dass wir uns auch in den letzten Spielen genügend Chancen herausgespielt haben. Viel schlimmer wäre es, wenn wir gar keine Möglichkeiten hätten.“

Als Zehnter haben die Baunataler mit 36 Punkten nach wie vor vier Zähler Vorsprung auf Platz 13 (Ederbergland), der im ungünstigsten Fall den Abstieg bedeutet. „Die Unsicherheit war uns beim 0:0 gegen Seligenstadt schon anzumerken“, führt Nebe aus. „Wir hatten nicht die Lockerheit und die Spielfreude, die wir für gewöhnlich haben Stattdessen hat uns schon die Angst gehemmt, die entscheidenden Fehler zu machen.“

Gegen Hadamar, das zuletzt sieben von neun möglichen Punkten geholt hat, hat Baunatal indes zuletzt viermal in Folge gewonnen (14:4 Tore). Im Hinspiel siegte der KSV 2:0. „Hadamar ist eine sehr robuste Mannschaft, gegen die wir auch körperlich gegenhalten müssen“, sagt Nebe. „Die Basis sollte wie gegen Seligenstadt sein, wenig hinten zuzulassen. Ich bin mir sicher: Wenn wir wieder zu Null spielen, gewinnen wir das Spiel gegen Hadamar.“

Personell sieht es für die Baunataler vor dem Duell gegen den Tabellensechsten allerdings nicht rosig aus: Neben den Langzeitverletzten Felix Schäfer, Janik Szczygiel und Till Neumann fallen wohl noch Ingmar Merle (Fieber) und Malte Grashoff (Zerrung) aus. Zudem sind Manuel Pforr (Zerrung), Fatih Üstün (Zehprellung) und Pascal Bielert (Verdacht auf Schambeinentzündung) angeschlagen. (srx)

Von Sebastian Reichert

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