Hessenligist nutzt beim torlosen Remis gegen Seligenstadt beste Chancen nicht

KSV Baunatal tritt auf der Stelle

Rechtzeitig unten: Seligenstadts Torhüter Mike Wroblewski klärt zusammen mit seiner vielbeinigen Abwehr vor Baunatals Kyung Ho Lee (Mitte, links) und Nico Schrader (13). Foto: Schachtschneider

Baunatal. Erneut nicht überzeugt hat der ersatzgeschwächte KSV Baunatal beim 0:0- in der Partie der Fußball-Hessenliga gegen die Sportfreunde Seligenstadt. KSV-Trainer Tobias Nebe war weder mit dem Ergebnis, noch mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden und sagte: „Heute sollten unbedingt drei Punkte her, doch der Gegner hat es uns mit seiner Spielweise nicht leicht gemacht.“ Damit lag er völlig richtig, denn sein Team bekam phasenweise keinen Zugriff auf die Seligenstädter, die die Baunataler dazu zwangen, immer wieder auch mit langen Bällen zu agieren.

Nach vorsichtigem Hin und Her zu Beginn der Partie konnten sich die VW-Städter froh schätzen, nicht in Rückstand geraten zu sein, als der Hammer von Tobias Leis vom Pfosten zurück ins Spielfeld prallte (16.). Nico Schrader hätte die Partie für die Baunataler schon bis zur Pause allein entscheiden können, denn dreimal hatte er die Führung auf dem Fuß.

Zunächst verzog er aus spitzem Winkel (21.), in der 29. Minute köpfte er eine Freistoßflanke von Antonio Bravo Sanchez am Tor vorbei und zu guter Letzt konnte er eine verunglückte Rückgabe der Gäste nicht nutzen (39.). Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Gastgeber druckvoller, es boten sich dem Team jetzt eine Reihe von Möglichkeiten, aber irgendwie versagten den jungen Spielern, je näher sie dem Tor kamen, die Nerven.

Gleich nach Wiederbeginn klärten die Gäste eine scharfe Hereingabe von Schrader zur Ecke (47.), in der 51. Minute war es wieder Schrader, der sich in der Abwehr festlief. Zwei Minuten später dann musste sich Gäste-Torhüter Mike Wroblewski bei einem feinen Schuss von Kyung Ho Lee mächtig strecken. Mitte der zweiten Hälfte nahm der Druck der Gastgeber langsam ab, mehr als ein halbes Dutzend Ecken, die irgendwie verpufften, kam dabei aber nicht heraus. Auch die Einwechslungen der beiden Offensivkräfte Manuel Pforr und Maximilian Werner brachten am Ende nicht mehr den erhofften Erfolg.

Von Horst Schmidt

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