Hessenliga: KSV spielt als Tabellenletzter in Hadamar – Gastgeber im Formhoch

Baunatal will Punkte erzwingen

Führte viele Gespräche: KSV-Spielertrainer Tobias Nebe.

Baunatal. „Wir dürfen nicht nur auf den Befreiungsschlag warten. Wir müssen ihn endlich verursachen.“ Tobias Nebe, Trainer von Fußball-Hessenligist KSV Baunatal, will am zwölften Spieltag endlich den dritten Saisonsieg mit seinem Team landen.

Der Regionalliga-Absteiger gastiert als Tabellenletzter am Samstag ab 15 Uhr beim achtplatzierten SV Rot-Weiss Hadamar.

Das 0:4 zu Hause gegen Griesheim war die fünfte Pleite der Baunataler in Folge, die im Gegensatz zu den Vorwochen auch nicht knapp ausfiel. „Nach der deutlichen Niederlage müssen wir endlich in die Köpfe kriegen, dass wir in jedem Spiel ans Limit gehen und aufopferungsvoll in die Zweikämpfe gehen müssen – sonst haben wir keine Chance“, sagt Nebe.

Fehlt Baunatal voraussichtlich: Stürmer Nico Schrader.

Neben dem fehlenden letzten Funken Wille hat der KSV-Trainer noch einen Grund für die Talfahrt von Platz 2 auf Platz 17 in neun Wochen ausgemacht. „Die Angst vor dem Misserfolg kommt nach den Niederlagen dazu. Die Mannschaft ist verunsichert“, sagt der 33-Jährige, der mit Hadamar auf einen Gegner trifft, der seit sieben Partien ungeschlagen ist. „Wir brauchen unbedingt einen Dreier für die Moral“, erklärt Nebe. „Das sage ich aber schon seit drei Wochen.“

Mit einigen Läufen und vielen (Telefon-)Gesprächen in den vergangenen Tagen versuchte Nebe, die Köpfe der Spieler frei zu bekommen und den Siegeswillen zu schulen. Dazu gab es viele Eins-gegen-eins-Situationen im Training, zudem Feilen am schnelleren Umschaltspiel. Während Nico Schrader (Knieprobleme) angeschlagen bleibt, erscheint außerdem der Einsatz von Antonio Bravo Sanchez (erkältet) fraglich. Malte Grashoff und Jonas Spengler sind wieder ins Lauftraining eingestiegen. Für sie kommt eine Aufstellung gegen Hadamar aber noch zu früh. (srx) Archivfotos: Fischer

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