Fußball-Hessenligist sieht sich vor Heimspiel gegen Seligenstadt in brisanter Lage

Baunataler müssen jetzt liefern

Immer engagiert: Hohe Motivation wie hier von Malte Grashoff benötigt der KSV auch gegen Seligenstadt. Foto: Hedler

Baunatal. Die Wochen der Wahrheit beginnen für Fußball-Hessenligist KSV Baunatal. 2017 haben die VW-Städter in sieben Spielen erst vier Punkte eingefahren. Nur Urberach und Kelsterbach holten in der Rückrunde weniger Punkte. Am Samstag empfangen die Baunataler Tabellennachbar Sportfreunde Seligenstadt (15 Uhr, Parkstadion).

Trainer Tobias Nebe spricht von einer „sehr brisanten Situation, in die wir reingeraten sind. Zum Start in die Restrunde 2017 hatten wir noch ganz andere Ambitionen.“ Als Zehnter haben die Baunataler mit 35 Punkten vier Zähler Vorsprung auf Lohfelden, das als Fünftletzter auf dem ersten möglichen Abstiegsplatz steht. Nebe: „Wir verschließen weder die Augen noch verfallen wir in Panik.“

Die letzten Niederlagen passierten gegen die Topteams Dreieich, Frankfurt und Stadtallendorf. „Das wären Bonuspunkte gewesen. Jetzt müssen wir Ergebnisse liefern. Das Spiel gegen Seligenstadt ist für uns unglaublich wichtig. Wir wissen alle, wie schwer es wird“, erklärt der KSV-Trainer.

„Alle sind gefordert, gut gegen den Ball zu arbeiten. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie gegen stark umschaltende Gäste geduldig bleibt und nicht zu früh aufmacht. Zudem müssen wir uns bei Standards noch mehr reinschmeißen und noch aufmerksamer sein. Da haben wir zuletzt zu viele Tore kassiert.“

Janik Szczygiel und Till Neumann fallen weiter verletzt aus. Der Einsatz von Manuel Pforr (Zerrung) ist stark gefährdet. Felix Schäfer wurde nach seinem Kreuzbandriss erfolgreich operiert. „Vier Punkte 2017 – das ist nicht das, was wir uns vorgenommen haben“, sagt Nebe abschließend. „Wir haben jetzt aber die Möglichkeit, uns von allein wieder von unten rauszuarbeiten.“ (srx)

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