1:2-Niederlage in Oberrad – Trainer Tobias Nebe kassiert Rote Karte

Baunatals Not wird immer schlimmer

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Zwangsauszeit: Tobias Nebe sah die Rote Karte.

Frankfurt. Schlechter hätte der Spieltag in der Fußball-Hessenliga für den KSV Baunatal nicht laufen können. Diese Erkenntnis von Trainer Tobias Nebe nach dem 1:2 (0:2) bei der Spvgg. Oberrad trifft den Nagel auf den Kopf.

Denn alle vier schlechter platzierten Mannschaften feierten Siege und der KSV steckt somit tiefer denn je im Abstiegskampf.

Im nächsten wichtigen Spiel gegen Alzenau müssen die Baunataler nun auch noch ohne ihren Coach auskommen, der sich im Frankfurter Südosten als Ersatzspieler aufgeboten hatte und auf der Bank die Rote Karte sah (65.). Zuvor war Jonas Spengler im Strafraum von Innenverteidiger Sebastian Weigand von hinten umgerannt worden und der KSV hatte vehement einen Strafstoß gefordert.

Aktualisiert:

14. März, 10.23 Uhr

Dass es bis zuletzt spannend war, hatten sich die Gastgeber selbst zuzuschreiben, denn sie hätten die Partie schon im ersten Abschnittentscheiden können. „Ich hatte den Eindruck, wir wären überrascht gewesen von der Härte und der Intensität, dabei hatten wir uns doch darauf vorbereitet. Wir haben es nicht geschafft, gefährlich nach vorn zu spielen und naiv verteidigt“, räumte Nebe ein. Feta Suljic (6.) und Weigand (9.) tauchten schon völlig frei vor Schlussmann Pascal Bielert auf, der dann gegen Suljics Schrägschuss machtlos war (17.). Die neuformierte Abwehr der Gäste wirkte nicht nur in diesen Momenten merkwürdig unbeteiligt. Bis auf Bielert und Mittelfeldspieler Tolga Ulusoy, der im Ansatz zwei Chancen hatte (13./34.), konnte in den ersten 45 Minuten kein Baunataler Hessenligaformat nachweisen. Das 2:0 durch Timo Becker fiel praktisch ohne Gegenwehr nach einem Freistoß (39.).

Ein bisschen besser wurde es nach der Pause aus Sicht des KSV, denn bei den Frankfurtern ließ nun die Kraft nach. Felix Schäfer konnte den Ball dann auch zum 2:1 über die Linie stochern (63.) – doch das reichte nicht. „Wir haben unsere Hausaufgaben nicht gemacht und sind bitter enttäuscht“, sagte Nebe.

Von Roland Stipp

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