FSC Lohfelden beginnt schwach, steigert sich und gewinnt schließlich 5:2

Bayrak und die Elfmeter

Drei Elfmeter-Tore: In dieser Szene erzielt Serdar Bayrak den Treffer zum 1:1. Adrian Bravo Sanchez (links) und Vyacheslav Petrukhin (rechts) müssen nicht eingreifen. Foto: Fischer

Lohfelden. Lohfeldens Trainer Otmar Velte ist zu Recht stolz auf seine Mannschaft, die eine großartige Hinrunde in der Fußball-Hessenliga gespielt hat. Es stimmt aber auch, dass der FSC beim 5:2 (1:2)-Sieg gegen den FC Bayern Alzenau die Hilfe des Schiedsrichters benötigte.

In der 67. Minute führten die Gäste aus Unterfranken 2:1, und die rund 300 Zuschauer im Nordhessenstadion hatten ein schwaches Spiel gesehen. Dann fiel Serdar Bayrak im Alzenauer Strafraum irgendwie hin. Es war keine Schwalbe, es war aber auch kein Foul.

Das war eigentlich auch für Mirko Radl deutlich zu sehen, aber der Schiedsrichter aus Gernsheim bei Darmstadt pfiff einen Elfmeter, den der scheinbar gefoulte Bayrak zum 2:2 verwandelte, und von nun an ging’s bergauf.

Von nun an dominierte der FSC und verdiente sich den klaren Sieg. Zwei Minuten nach dem Ausgleich verwandelte Bayrak seinen dritten Elfmeter, und diesmal gab es keinen Zweifel daran , dass Schiri Radl richtig lag, denn Florian Heussner war im Strafraum klar gefoult worden.

Anschließend kombinierte der FSC nach Belieben, und Mirko Tanjic gelangen noch die Lohfeldener Treffer vier und fünf. Der Volleyschuss zum 4:2 war sehr schön, wurde aber noch von dem Seitfallzieher zum 5:2 übertroffen.

Ende gut, alles gut? „Hinten kackt die Ente“, sagt Velte und meint, dass man nach einer guten Schlussphase auch mal vergessen darf, was vorher alles schiefgelaufen ist.

Wir machen das jetzt auch, und erwähnen bevorzugt die Lohfeldener Spieler, die zu den besseren Akteuren auf dem Rasen des Nordhessenstadions zählten. Ganz oben steht Serdar Bayrak, und das nicht nur wegen seiner drei Elfmeter-Tore. Bayrak war bis zu der Einwechslung von Tanjic der Alleinunterhalter in der Lohfeldener Offensive, denn Egli Milloshaj, der wegen einer Tätlichkeit vom Platz flog, und Jaroslaw Matys waren ihm keine große Hilfe.

Ein gutes Spiel machte auch Florian Heussner. In der zweiten Halbzeit war Heussner Außenverteidiger und Rechtsaußen in einer Person und war somit oft am Aufbau und am Abschluss der zunehmend sehenswerten Lohfeldener Aktionen beteiligt.

Und schließlich sind da noch die drei Akteure, die im Laufe der Partie eingewechselt wurden. Demetrio D’Agostino, Mirko Tanjic und Daniel Beyer hatten allerdings im Vergleich zu den Spielern, die von dem Trio abgelöst wurden, den Vorteil, dass die Gegenwehr des FC Bayern gegen Ende der Partie bei Weitem nicht mehr so groß war wie in der ersten Halbzeit.

Von Gerd Brehm

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