Zwischenbilanz der Hessenliga in Zahlen: Pechvögel, Prominente und Platzverweise

FSC Lohfelden: Bayrak jubelt mit seinem Team

Der beste Stürmer der heimischen Hessenligisten mittendrin: Serdar Bayrak (Nummer 15) feiert mit seinen Lohfeldener Teamkollegen zur Winterpause einen richtig guten fünften Platz. Foto:  Koch

Kassel. Einer spielt überraschend oben mit, einer kletterte gerade aus den Abstiegsrängen, und einer muss sich vorerst mit dem vorletzten Rang begnügen – mit höchst unterschiedlichen Gefühlen gehen der FSC Lohfelden, der KSV Baunatal und der OSC Vellmar in die Winterpause der Fußball-Hessenliga. Die bisherige Bilanz in Zahlen:

0 Einsätze in der Startelf verzeichnete René Huneck. Sechsmal wurde der Torjäger des FSC Lohfelden nach seinem Kreuzbandriss aus der vorigen Saison eingewechselt. Vom Glück ist der 26-Jährige nicht verfolgt, zumal er auf dem Weg zurück nach einem Handbruch bereits wieder seit Wochen außer Gefecht ist.

Immer auf dem Platz: Vellmars Enis Salkovic. Foto:  Malmus/nh

3 Namen haben bei Aufsteiger Dreieich für Furore gesorgt. Rudi Bommer wird ab 1. Januar Chefcoach und Sportdirektor, Ralf Weber Co-Trainer, und Karl-Heinz Körbel übernimmt die ehrenamtliche Aufgabe des Sportvorstandes.

5 Spieler der heimischen Klubs standen in allen Begegnungen auf dem Platz. Die Dauerbrenner des OSC heißen Nasuf Zukorlic, Enis Salkovic und Jonas Springer, beim FSC sind es Vyacheslav Petrukhin und Serdar Bayrak.

Dauerbrenner: Der Baunataler Tobias Nebe. Foto:  Schachtschneider/nh

13 Elfmeter haben Lohfelden, Baunatal und Vellmar insgesamt verwandelt – und nur einen einzigen Strafstoß verschossen. Beim FSC traf Serdar Bayrak fünfmal bei fünf Versuchen, Adrian Bravo Sanchez nutzte immerhin vier von fünf Möglichkeiten. Bruder Antonio bekam nur einmal die Chance, verwandelte aber für den KSV. Drei Treffer aus drei Elfmetern markierte Enis Salkovic beim OSC.

14 Mal  eingewechselt wurde der Vellmarer Roger Garcia Hortigosa – das ist der Topwert der drei nordhessischen Klubs. Dicht auf seinen Fersen wandelt Kyung Ho Lee vom KSV Baunatal, der immerhin 13 Mal nachträglich aufs Feld kam. Mit sieben Einwechslungen markiert Daniel Beyer den Topwert des FSC.

60 Platzverweise gab es in den bisherigen Spielen, darunter 35 Gelb-Rote und 25 Rote Karten. „Zu viel“, bemängelte der Vorsitzende des Sportgerichts, Horst-Günther Konlé, während der Restrunden-Besprechung.

383 Partien absolvierte Tobias Nebe bisher in der Hessen- beziehungsweise damaligen Oberliga. Damit führt er die Rangliste der heimischen Spieler an. In dieser Serie beorderte sich der Baunataler Spielertrainer dreimal selbst aufs Feld.

1620 Minuten lang kam Vyacheslav Petrukhin zum Einsatz – so viel, wie kein anderer Akteur der drei heimischen Klubs. Der Lohfeldener versäumte somit keine Sekunde. Auch deshalb, weil er nie Gelb-Rot oder Rot sah. In 18 Spielen wurde „Slava“ zudem nicht ein einziges Mal verwarnt. Beim OSC bringt es Nasuf Zukorlic mit 1606 Minuten auf die längste Einsatzzeit, beim KSV Baunatal sind es Daniel Leipold und Tobias Schlöffel (je 1530).

 

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