Fußball-Hessenliga: Vellmar ist nach Derbysieg in Lohfelden auf richtigem Weg

OSC beflügelt gegen Griesheim

Will auch gegen Griesheim überzeugen: OSC-Neuzugang Oliver Scherer (rechts) im Laufduell mit dem Lohfeldener Florian Heussner. Foto: Schachtschneider/nh

Vellmar. Zum Duell der beiden (bislang) einzigen mit Zu-Null-Siegen in die Hessenliga-Saison gestarteten Fußball-Mannschaften kommt es am zweiten Spieltag im Vellmarer Stadion am Schwimmbad. Der gastgebende OSC feierte zum Auftakt in Lohfelden ein 1:0, die Griesheimer sind nach dem 3:0 bei Rot-Weiß Darmstadt der erste Tabellenführer der neuen Runde. Anpfiff ist am Samstag um 15 Uhr.

„Der Sieg und auch die Art und Weise, wie wir gespielt haben, sollte uns Mut geben und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, blickt Mario Deppe auf das erste Spiel in seiner zehnten Saison als Trainer in Vellmar zurück. „Die wichtigste Erkenntnis für uns war, dass wir gesehen haben, wir können hier mithalten.“

Im ersten Pflichtspiel zu Hause erwartet der 47-Jährige einen „sehr selbstbewusst auftretenden Gegner“. In der vergangenen Saison unterlag der OSC zweimal gegen die Viktoria (0:1, 1:3), die am Ende auf Platz acht landete. Vellmars Trainer: „Der Derbysieg sollte uns aber genügend Sicherheit geben und uns für das Heimspiel beflügeln.“

Zufrieden ist Deppe indes mit der Integration der Neuen. Vier Neuzugänge standen in Lohfelden in der Startelf. „Die Vorgabe für das Griesheim-Spiel ist, das zu bestätigen.“ Fraglich ist derweil noch der Einsatz von Maik Siebert, der im ersten Spiel nach 56 Minuten raus musste. Der 23-jährige Verteidiger konnte aufgrund einer wieder aufgebrochenen Oberschenkelverletzung bis Mittwoch nicht trainieren.

Nach dem Derby in Lohfelden macht der OSC-Trainer indes Werbung für den hiesigen Fußball. „In Fulda waren beim Derby am ersten Spieltag 4500 Zuschauer da. Wenn man Kassel als Fußballregion sehen möchte, muss man das auch durch den Besuch der Spiele zeigen“, sagt Deppe und betont die Attraktivität des Vellmarer Spiels: „Ergebnisse, wie 0:0 oder 1:1 kommen bei uns kaum vor. Bei uns fallen immer viele Tore, und es ist immer viel los.“

Von Sebastian A. Reichert

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