Nächste Chance für den OSC Vellmar auf einen Dreier am Samstag in Stadtallendorf

Bloß nicht wieder verzweifeln

Dieses Gesicht spricht Bände: Nasuf Zukorlic und der OSC Vellmar stecken derzeit in einer tiefen Krise. Foto:  Malmus/nh

Vellmar. Der 4:1-Sieg im Hinspiel war für den OSC Vellmar die letzte Partie einer Serie von acht Spielen ohne Niederlage.

Nun will der Fußball-Hessenligist endlich seine Negativ-Serie beenden und nach sechs Begegnungen ohne Dreier bei Eintracht Stadtallendorf den ersten Sieg des Jahres 2015 feiern. Anpfiff für die mittlerweile mitten im Abstiegskampf befindlichen Blau-Weißen ist am Samstag um 15 Uhr im Herrenwaldstadion.

Drei Punkte Vorsprung hat Vellmar (11./40:46/32) derzeit auf den ersten Abstiegsrang. „Der Druck ist da“, gesteht OSC-Trainer Mario Deppe vor der Partie gegen Stadtallendorf (8./55.48/37). Aus der 0:1-Heimniederlage im Derby am Montag gegen Lohfelden könne es nur „eine einzige Konsequenz“ geben. „Wir dürfen nicht wieder so emotionslos spielen, müssen mehr Herz zeigen.“

Gerade im Abstiegskampf sind laut Deppe jetzt Tugenden wie Leidenschaft und Wille besonders gefordert. Und das als ganze Mannschaft. Wobei den OSC-Trainer die Erfahrung der vergangenen acht Jahre gelehrt hat, jetzt nicht alles über den Haufen zu werfen und in Aktionismus zu verfallen. „Sicherlich werden wir das eine oder andere ansprechen, aber es gilt auch Ruhe und Gelassenheit zu bewahren.“

Weiter wird Christopher Löbel (Bänderriss) ausfallen. Angeschlagen ist Dominik Lohne mit Knöchelproblemen. Deppe: „Mit Stadtallendorf erwartet uns eine junge, hungrige Truppe meines Trainerkumpels Dragan Sicaja. Wir müssen wieder mehr die Zweikämpfe annehmen.“ Vor allem steht der OSC aber vor der Herausforderung, die guten Trainingsleistungen auf das Spielfeld zu bekommen. „Wenn wird gegen Lohfelden so gespielt hätten, wie zum Beispiel am Dienstag im Training, wären wir als Sieger vom Platz gegangen.“ (srx)

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