Hessenligist Baunatal will zurück auf Siegkurs

Mit Bravo-Sanchez Blockade lösen

Baunatal. Sie wollen den Abwärtstrend endlich stoppen. Wenn am Samstag um 15 Uhr der KSV Baunatal in der Fußball-Hessenliga bei Buchonia Flieden antritt, liegen vier Niederlagen hinter der Mannschaft von Tobias Nebe.

Da kam am Mittwochabend eine gute Nachricht gerade recht: der im letzten Spiel gegen Lehnerz rotgesperrte Antonio Bravo-Sanchez wird wieder im Aufgebot stehen. Das teilte gestern Willi Nebe, der sportliche Leiter der ersten Baunataler Mannschaft mit. „Der zuständige Justitiar des Hessischen Fußballverbandes hat diese Entscheidung am Sportgericht in Grünberg gefällt, nachdem wir Einspruch gegen die Sperre für vier Spieltage eingelegt hatten“, sagte Nebe.

Bravo-Sanchez hatte die Rote Karte nach einem Foul im Derby gegen den FSC Lohfelden gesehen. „Das Foul war dumm und die Rote Karte geht auch in Ordnung“, sagt Nebe. Um allerdings eine derart hohe Strafe zu rechtfertigen, hätte Bravo-Sanchez seinen Gegner brutal von hinten umtreten müssen, meinte Nebe, der sich jetzt über den bevorstehenden Einsatz des Mittelfeldspielers freut.

Dieser dürfte umso wichtiger sein, weil neben den Ausfällen von Nico Schrader und Manuel Pforr auch der Einsatz von Malte Grashoff noch nicht sicher sei, meinte Nebe stellvertretend für seinen Sohn und KSV-Trainer Tobias Nebe, der gestern aus beruflichen Günden nicht erreichbar war.

Gegen Flieden, die in der Tabelle derzeit auf dem vorletzten Platz stehen, sei daher das Ende der Niederlagenserie besonders wichtig. „Gegen Flieden müssen wir die Blockade in den Köpfen lösen“, gibt sich Nebe kämpferisch. Und einen Ausweg aus der gegenwärtigen Lage hat der 57-Jährige auch parat: „Bei uns wird einfach zuviel überlegt. Das müssen wir ändern.“ (sol)

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