Nasuf Zukorlic spielt mit dem OSC Vellmar am Samstag zu Hause gegen Wiesbaden

Buki ist der Dauerbrenner

Strahlemann: Nasuf Zukorlic hofft auf Anlass zum Jubel.

Vellmar. Nur er selbst und Jannik Weingarten standen in sämtlichen 22 Hessenligaspielen der Fußballer des OSC Vellmar in der Startelf. Rundherum einverstanden ist Nasuf „Buki“ Zukorlic vor der Heimpartie gegen den SV Wiesbaden (Samstag, 15 Uhr, Am Schwimmbad) mit der eigenen Leistung dennoch nicht.

„Es ist vielleicht nicht meine beste Saison“, räumt der Flügelspieler ein. Vor allem eines missfällt ihm, wie er selbstkritisch bemerkt: „Mir fehlt die Torgefährlichkeit. Ich hätte deutlich mehr als drei Treffer erzielen können.“

Immerhin ein geringer Trost ist es für Zukorlic, dass mit Dominik Lohne, Thomas Müller und Pascal Kemper drei Vollstrecker im Vellmarer Angriff stehen. „Die versuche ich zu bedienen, sodass sie am besten nur noch den Fuß hinhalten müssen. Vom Trainer habe ich alle Freiheiten nach vorn. Er fordert Flankenläufe, aber auch Abschlüsse.“

Devise lautet „Durchbeißen“

Die Qualitäten des technisch starken, schnellen Zukorlic könnten auch gegen den ambitionierten Tabellenfünften gefragt sein. „Sie wollen hoch und müssen daher kommen. Es sollte also für uns Kontermöglichkeiten geben“, spekuliert der 22-Jährige, der seine vierte Saison in der Vellmarer Hessenligaelf spielt. Hier und da plagt ihn eine nicht ganz verheilte Bänderverletzung, die ihn in der letzten Saison lange zum Zuschauen gezwungen hatte. „Da muss ich mich durchbeißen“, meint „Buki“. Ähnliches gilt auch für seine Mannschaft. Der OSC ist in diesem Jahr bei zwei Punkten aus drei Partien noch sieglos. „Ich hoffe, wir holen jetzt den ersten Dreier und starten dann einen Lauf, so wie wir das schon mehrmals getan haben“, hofft Zukorlic.

Damit könnten die Vellmarer alle Zweifel verscheuchen. Schließlich liegen sie nur um fünf Punkte vor den Abstiegsrängen und sollten, so Zukorlic, „nicht leichtfertig mit dieser Situation umgehen“.

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