Felix Nolte im Interview über das Testspiel und sein Probetraining in Paderborn

„Das ist schon richtig gut“

Er will im Testspiel zeigen, dass er in Paderborn eine Chance verdient gehabt hätte: FCE-Stürmer Felix Nolte. Archivfoto: ch

Allendorf. Mit Felix Nolte steht ein Spieler in Reihen des FC Ederbergland, der vor drei Jahren mit dem damaligen Zweit-Bundesligisten SC Paderborn zum Trainingslager in der Türkei war. Paderborn ist mittlerweile Bundesligist und sorgt in Deutschlands höchster Fußballliga für Aufsehen. Wir sprachen mit dem 23-jährigen Studenten über das Testspiel des FCE am Donnerstag gegen die Ostwestfalen.

Herr Nolte, was haben Sie gedacht, als Sie von dem Spiel gegen Paderborn hörten?

Felix Nolte: Natürlich freut man sich, wenn man gegen einen Bundesliga-Verein spielen kann. Da ist es erst mal egal, ob es Paderborn oder Bayern München ist. Das ist in jedem Fall was besonderes. Speziell für mich, da ich ja mal mit Paderborn im Trainingslager war.

„Ich will zeigen, dass ich eine Chance verdient gehabt hätte.“

Felix Nolte (FC ederbergland)

Stört die Partie die Konzentration auf den Abstiegskampf der Hessenliga?

Nolte: Ich habe die Fitness, nach meiner Sperre zu spielen und am Wochenende wieder einzugreifen. Wie es mit den anderen Jungs ist, die in der letzten Zeit durchgespielt haben, kann ich schlecht beurteilen. Aber ich glaube, dass der Trainer das auch als Trainingseinheit sieht und statt des Abschlusstrainings das Paderborn-Spiel nimmt und auch in der zweiten Halbzeit durchwechseln wird.

Kennen Sie noch Paderborner Spieler aus dem Trainingslager?

Nolte: Klar. Da ist zunächst der Manager Michael Born. Der empfing mich damals auf dem Flughafen. Dann kenne ich unter anderem den Torwart Lukas Kruse, hinten rechts den Jens Wemmer, in der Innenverteidigung den Christian Strohdiek, links Daniel Brückner oder auch Alban Meha und Thomas Bertels. Es sind also einige im Kader, die damals in der Türkei auch dabei waren.

Haben Sie noch Kontakt zu Spielern oder Offiziellen vom SC Paderborn?

Nolte: Nein.

Wollen Sie sich in dem Spiel neu für den Profifußball bewerben?

Nolte: Ich werde im Januar 24. Da wird es immer schwieriger, den Sprung zu schaffen. Aber natürlich will ich in dem Spiel zeigen, dass ich, nachdem man mir den Sprung von der Verbandsliga in die zweite Liga nicht zugetraut hatte, eine Chance verdient gehabt hätte.

Wie ist das Spiel in der Mannschaft aufgenommen worden?

Nolte: Einige wollten es gar nicht glauben. Es stand ja früher in der Tageszeitung, als uns der Trainer Bescheid sagen konnte. Nachdem ich ihnen sagte, dass man es ruhig glauben kann, haben sich natürlich auch alle darüber gefreut.

Ist es ein Unterschied, ob man gegen den SC Paderborn, 1. FC Köln oder Hannover 96 spielt?

Nolte: Es gibt viele Leute in der Umgebung, die schon mal für einen Kurztrip nach Paderborn gefahren sind. Entsprechend beliebt ist der Verein. Natürlich ist es etwas anderes, als wenn man beispielsweise gegen Berlin spielt. Gegen Bayern München wäre es natürlich wieder was ganz Besonderes. Aber Paderborn ist eine derzeit sehr erfolgreiche Bundesliga-Mannschaft – und das mit dem kleinen Etat. Das ist schon richtig gut und kommt bei den Fans und uns Spielern an.   Artikel links

Von Wilfried Hartmann

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