Vor allem eine schwache erste Halbzeit beschert Vellmar 1:3 in Seligenstadt

Deppe: „Das war unterirdisch“

Nicht zufrieden mit der Leistung seiner Elf: Vellmars Trainer Mario Deppe, dessen Team in Seligenstadt 1:3 verlor. Foto:  Fischer/nh

Seligenstadt. Der OSC Vellmar ist mit einer Niederlage ins neue Hessenligajahr gestartet. Am Samstag unterlag die Mannschaft von Trainer Mario Deppe bei den Sportfreunden Seligenstadt verdient mit 1:3 (1:2). Speziell in der ersten Hälfte zeigten die Gäste trotz eines Traumtores von Thomas Müller eine schwache Leistung.

„Das war unterirdisch“, meinte OSC-Trainer Mario Deppe zur Vorstellung seines Teams in den ersten 45 Minuten: „Wir hätten zur Pause durchaus schon mit drei oder vier Toren zurückliegen können. Mit solch einem Defensivverhalten kann man in der Hessenliga keine Spiele gewinnen.“ Julius Väth brachte die Gastgeber nach zwölf Minuten in Führung, als er aus gut 18 Metern mit einem Heber Vellmars Keeper Tobias Orth überwand. Patrick Hofmann (6.) und Tobias Leis (10.) hatten zuvor schon gute Seligenstädter Chancen vergeben, zweimal Peter Sprung (15., 20.) sowie erneut Patrick Hofmann (23.), dessen Freistoß Tobias Orth gerade noch aus dem Winkel fischte, verpassten knapp das 2:0.

Bis zur 31. Minute war Vellmar ohne Torchance geblieben, dann nahm sich Thomas Müller ein Herz und überwand mit einem Schuss von der Mittellinie den zu weit vor seinem Tor stehenden Sportfreunde-Torhüter Stefan Jordanic. Die Freude über den Ausgleich währte bei den Gästen nur kurz. Vier Minuten später nutzte Torjäger Peter Sprung nach einer Hereingabe von Tobias Leis seine dritte Chance zur erneuten Seligenstädter Führung.

Nach der Pause war das Spiel deutlich ausgeglichener. „Die zweite Hälfte war in Ordnung, da waren wir präsenter und haben aus dem Spiel heraus keine nennenswerte Chance zugelassen“, so Mario Deppe. Nach 56 Minuten hatte der OSC mal eine halbe Möglichkeit, Christopher Löbel schoss aus aussichtsreicher Position aber weit vorbei. Es blieb bis zur 82. Minute spannend. Nach einem Freistoß war Peter Sprung mit dem Kopf zur Stelle und sorgte für die Entscheidung.

Von Sascha Eyßen

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