Trainer sieht OSC Vellmar nach Niederlage bei Rot-Weiss Frankfurt im Aufwind

Deppe trotz 0:2 zufrieden

Wohin führt der Weg? OSC-Trainer Mario Deppe war nicht unzufrieden. Foto:  Malmus/nh

Frankfurt. Der OSC Vellmar unterlag bei Rot-Weiss Frankfurt zwar mit 0:2 (0:1) und hängt weiter im Tabellenkeller der Fußball-Hessenliga fest, Trainer Mario Deppe aber machte der Auftritt seines Teams Mut: „Vom Ergebnis bin ich natürlich tief enttäuscht, mit der Leistung meiner Mannschaft aber sehr zufrieden. Wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Ich denke, wir kommen langsam ins Rollen.“

Der gastgebende Tabellenführer hatte in der ersten Minute gleich die erste Torchance, doch Cem Kara scheiterte an Keeper Hannes Peschutter. Anschließend hatte Vellmar gar nicht so viel Mühe, das Spiel vom eigenen Tor wegzuhalten. Und es dauerte keine Viertelstunde, da war der OSC im Spiel und wurde mutiger. Rechtsverteidiger Wessam Abdul Ghnai leitete mit einem Rückpass sogar die erste Gästechance ein – Schlussmann Ioannis Takidis konnte gegen den frei auf ihn zulaufenden Enis Salkovic aber einen Rückstand verhindern (14.).

„In der ersten Halbzeit haben wir taktisch sehr gut gespielt, aber leider aus dem Nichts den Gegentreffer bekommen“, sagt Deppe. Ganz aus dem Nichts kam das 1:0 aber nicht. Tim Fließ hätte in der 27. Minute auf Flanke von Admir Pllana aus vier Metern bereits das 1:0 erzielen müssen, jagte die Kugel aber mit der Innenseite übers Tor. Es folgten ein kurzer Abstoß, ein schneller Ballverlust und ein trockener Zwölf-Meter-Schuss des völlig freistehenden Cem Kara zur Führung. Auf der Gegenseite legte Jonas Springer quer, und Christian Wollenhaupt hatte an der Strafraumgrenze wohl sogar zu viel Zeit – sein Schuss ging über die Latte. (40.).

In der 52. Minute traf Nasuf Zukorlic im Nachschuss ins Tor der Gastgeber, Schiedsrichter Lübberstedt (Neuhof) hatte aber bereits gepfiffen, nachdem der herausgeeilte Takidis gegen Enes Glogic abgewehrt und am Boden liegen geblieben war.

Vellmar war in der zweiten Halbzeit noch besser im Spiel, Torchancen hatten die Gäste aber selten. Einmal kam Salkovic durch die Mitte und scheiterte an Takidis. Anschließend warf sich Außenverteidiger Jeremy Lundy in den Nachschuss von Marius Ehlert (71.). Zuvor hätte Andre Fließ bereits das 2:0 markieren können, zögerte nach Zuspiel von Akgöz aber zu lange (63.). Und dann zeigte Rot-Weiss seine Offensivqualitäten. Andre Fließ steckte durch, Kara legte zurück und Akgöz traf zum 2:0 (73.).

Von Roland Stipp

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