Drei Fakten zu den Hessenliga-Auswärtsspielen von Baunatal und Lohfelden

Duell der Ex-Regionalligisten

Muss einige Spieler ersetzen: Baunatals Trainer Tobias Nebe.

Kassel. Über zweistündige Auswärtsfahrten stehen am Samstag für die Fußball-Hessenligisten KSV Baunatal und FSC Lohfelden an. Die VW-Städter gastieren beim 1. FC Eschborn, die Lohfeldener treten beim SV Wiesbaden an. Jeweils drei Fakten zu den Partien, die um 15 Uhr angepfiffen werden:

KSV BAUNATAL

1. Die Ausgangslage: Baunatal (9./11:13/7) hat nach zuvor zwei Niederlagen zuletzt 3:1 in Dreieich gewonnen. Eschborn (13./7:12/4) landete beim 4:2 in Vellmar den ersten Dreier der Saison. Im Duell der Ex-Regionalligisten müssen die Gäste auf Malte Grashoff (Bänderriss) und Daniel Borgardt (Adduktorenfaserriss) verzichten. Zudem sind die Einsätze von Mario Wolf (Knieprobleme), Niklas Hanske (Virusinfektion) und Antonio Bravo Sanchez (Sprunggelenksverletzungen) fraglich.

2. Die Spielstätte: Die Eschborner empfangen die Baunataler auf der Heinrich-Graf-Sportanlage, die mitten in einem Wohngebiet liegt. Das Spielfeld ist vollständig mit einem Zaun vom Zuschauerbereich getrennt. Zu den beiden bisherigen Heimspielen war das Stadion nur zu einem Zehntel ausgelastet – maximal erlaubt sind 2800 Zuschauer.

3. Die Einschätzung: „Eschborn ist sicherlich eine gute, erfahrene Hessenliga-Mannschaft, die aber bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist“, sagt KSV-Trainer Tobias Nebe, der sich ein Eschborn-Video angeschaut und sich auch von OSC-Trainer Mario Deppe Tipps geholt hat. „Wir wollen gern den Schwung und das Selbstvertrauen vom 3:1 gegen Dreieich mitnehmen, wo wir das Spiel nach einem Rückstand gedreht haben.“

FSC LOHFELDEN

1. Die Ausgangslage: Während der bereits fünfmal aktive FSC (9./8:6/7) zuletzt 1:2 zu Hause gegen Hadamar verloren hat, gewannen die erst viermal aufgelaufenen Wiesbadener (4./13:5/10) ihre Heimspiele gegen Vellmar (4:2) und Eschborn (5:1). In der Saison 14/15 verlor der FSC beide Duelle (0:2, 0:1). Urlaubsrückkehrer Pere Pavic steht zur Verfügung, ansonsten planen die Gäste mit dem Kader des Hadamar-Spiels.

2. Die Spielstätte: Lohfelden ist zu Gast im Helmut-Schön-Sportpark. Der namensgebende Wahl-Wiesbadener trainierte vor der Nationalmannschaft (1964 bis 1978) Anfang der 1950er Jahre den SV Wiesbaden. Das Stadion mit Leichtathletikanlage für 11 000 Zuschauer (vormals Stadion an der Berliner Straße) wurde 2009 in Helmut-Schön-Sportpark umbenannt. Am Eingang befindet sich übrigens eine Büste des gebürtigen Dresdeners.

3. Die Einschätzung: „Wiesbaden steht nicht umsonst oben. Die haben ihr Ding bis auf eine kleine Schwächephase zum Start gegen Hadamar durchgezogen und haben Vellmar zweimal geschlagen“, warnt Otmar Velte. Der FSC-Trainer fordert vor allem eine bessere Chancenverwertung. „Gegen einen so spielstarken Gegner kriegen wir vielleicht nur drei Möglichkeiten. Und von denen müssen wir zwei machen, wenn wir eine Chance haben wollen.“

Von Sebastian A. Reichert

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