FC Ederbergland hilft nach 0:5 nur noch ein Wunder

Der FC Ederbergland braucht in Sachen Klassenerhalt ein Wunder. Mit der 0:5 (0:0)-Pleite beim designierten Meister TSV Steinbach beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer bereits acht Zähler.

„Wir haben uns den Sieg erst spät verdient“, wusste TSV-Trainer Peter Cestonaro. Indirekt machte er dem FCE damit ein Kompliment, denn die Gäste boten tatsächlich eine Stunde lang eine prima Vorstellung. „Wir haben aber das mögliche 1:0 nicht gemacht und damit den Druck auf Steinbach nicht erhöhen können“, wusste Ederberglands Trainer Vladi Kovacevic um den wunden Punkt. Der FCE stand in der Defensive sehr gut organisiert und agierte enorm laufstark sowie zweikampfbereit.

Die größte Chance zur Gästeführung besaß Dominik Karge, der das Leder nach Anton Jenciks Klassepass aber frei vor TSV-Keeper Lars Benner um wenige Zentimeter neben den linken Pfosten setzte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit riskierte der FC Ederbergland mehr. Janis Wolff (53.) und Marco Kovacevic (55.) setzten ihre Schüsse allerdings zu hoch an, um die Führung für die Gäste markieren zu können.

„Ich hatte vor den Standardsituationen der Steinbacher gewarnt“, sah sich Vladi Kovacevic ungewollt bestätigt, als Patrick Diehl nach einer Ecke freistehend per Kopf den Knoten beim künftigen Regionalligisten löste. Danach brach der FCE zusammen, während Steinbach ungestört kombinieren durfte. ¨Joker Johannes Burk (71./75.), Hüsni Tahiri (79.) und Masih Saighani (87.) besorgten für den Ligaprimus den zu hoch ausgefallenen 5:0-Endstand.

Von Rainer Maaß

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