0:1 - FC Ederbergland nicht mit Glück des Tüchtigen

Gekonnte Ballbehandlung: der Ederbergländer Ingo Miß (rechts) am Ball vor dem Wiesbadener Kofi Asamoah. Foto:  Wilfried Hartmann

Allendorf-Eder. Viertes Spiel nach der Winterpause, dritte Niederlage: Der FC Ederbergland kommt in der Fußball-Hessenliga nicht von der Stelle.

Gegen den SV Wehen-Wiesbaden II setzte es am Samstag eine 0:1 (0:0)-Niederlage.

89 Minuten waren auf der Allendorfer Beetwiese gespielt, 89 Minuten lang hatten gut 200 Zuschauer guten Hessenliga-Fußball gesehen. Dann aber schoss Gästeakteur Niklas Zeller den Ball bei einem Freistoß links unten in die Torwartecke zum Auswärtssieg.

„Natürlich war es meine Ecke“, sagte nach dem Schlusspfiff FCE-Keeper Sebastian Wack. „Ich hatte die Hand hinter dem Ball, der sprang dann aber drüber.“ Was in der Zeit vor dem Tor geboten wurde brachte Gästetrainer Christian Lüllig auf den Punkt: „Es war bis zum Tor ein 0:0 der besseren Art mit Torchancen auf beiden Seiten.“ Nicht übersehen hatte der Gästecoach auch die beiden Aluminiumtreffer. Zuerst traf Ederberglands Ahmet Marankoz das Lattenkreuz (26.), ehe fünf Minuten später Niklas Rottenau den Querbalken anvisierte.

Übersehen hatte allerdings das Schiedsrichtergespann um den Landauer Unparteiischen Manuel Winkler zwei Attacken gegen Felix Nolte im Strafraum, die zumindest sehr grenzwertig waren. Ansonsten standen die beiden Torhüter immer wieder im Fokus. „Ganz groß“, lautete der Kommentar von Lüllig, als sein Keeper Raphael Laux einen Freistoß von Felix Nolte unschädlich machte (48.).

Tempofußball, hohe Laufbereitschaft und Kampf durften sich beide Teams auf die Fahnen schreiben. „Letztlich war das Glück des Tüchtigen heute auf der anderen Seite“, lautete das kurze Fazit von FCE-Trainer Harry Preuß. (zhw)

Tor: 0:1 Rottenau (87.).

SR: Manuel Winkler (Landau). - Zuschauer: 200.

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