FC Ederbergland verliert in doppelter Überzahl

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Enttäuschung pur: Felix Nolte sinkt nach dem Schlusspfiff zu Boden.

Allendorf. Der FC Ederbergland hat zum Auftakt der Fußball-Hessenliga eine Niederlage einstecken müssen. 1:2 (1:2) hieß es nach turbulenten 95 Minuten gegen Eintracht Stadtallendorf.

Es war eine Niederlage, die für die Platzherren vor 450 Zuschauern so richtig bitter war. Nicht nur, dass der FCE 60 Minuten in Überzahl spielte, 20 davon sogar in doppelter - vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit verschoss Dominik Karge einen umstrittenen Foulelfmeter gegen Stadtallendorfs Torhüter Manuel Bachmeier. Es wäre der Ausgleich gewesen, so blieb es beim 1:2 aus Sicht des FCE - und selbst Trainer Vladimir Kovacevic musste zugeben, „dass dies nicht unverdient war. Wir sind an einer Mannschaft gescheitert, die cleverer und routinierter war.“

Denn sein Team hatte über 90 Minuten gesehen große Schwierigkeiten, Torgefahr zu generieren. Ederbergland fehlte das nötige Tempo, um Lücken in der Stadtallendorfer Defensive zu reißen. Selbst im zweifacher Überzahl kamen die sehr umständlich spielenden Platzherren zu keiner echten Möglichkeit. „Wir haben viel zu kompliziert gespielt“, wusste Kovacevic. „Wenn ich zu so wenigen Chancen im Spiel komme, musst du dir an die eigene Nase packen.“

Aus dem Spiel heraus kam der FCE nur zu einer einzigen Chance, die nutzte Daniel Gora nach Vorarbeit von Manuel Todt zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (27.). Zuvor hatte Angelo Williams die Gäste in Führung gebracht (18.).

Der Torschütze stand auch im Mittelpunkt einer unschönen Szene, als er kurz nach dem Ausgleich Masih Saighani böse von hinten am Stadtallendorfer Strafraum foulte und völlig zu Recht die Rote Karte sah (32.). Doch in Unterzahl gelang der Eintracht die erneute Führung, als Laurin Vogt eine scharfe Hereingabe von Kristian Gaudermann vollendete (36.).

Bei dem Spielstand blieb es, selbst als Kevin Vidakovics sich nach 72 Minuten nach Foul an Dominik Karge Gelb-Rot einhandelte. Den fälligen Freistoß klärte Bachmeier gegen Janis Wolff glänzend - es war kein Wunder, dass der Eintracht-Keeper nach dem Abpfiff der gefeierte Mann bei seinen Mitspielern war.

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