Interview: Sebastian Busch über seine Rückkehr zum Fußball-Hessenligisten Vellmar

„Ein ausgeglichener Typ“

Antreiber im Trikot des OSC Vellmar: Unser Archivbild vom April 2013 zeigt Sebastian Busch im Vellmarer Stadion am Schwimmbad. Foto: Fischer

vellmar. Sebastian Busch ist gut rumgekommen im nordhessischen Fußball. Einer seiner erklärten Lieblingsvereine ist der OSC Vellmar. Aus diesem Grund konnte der 33-Jährigen die Offerte des Hessenligisten nicht ablehnen. Wir sprachen mit dem defensiven Mittelfeldspieler über seine Beweggründe.

Sie sind zurück beim OSC Vellmar. Warum?

Busch: Nach der Trennung vom Kreisoberligisten Weidelsburg in beiderseitigem Einvernehmen hatte ich wieder Lust auf etwas schnelleren Fußball. Außerdem war der Kontakt zum OSC nie abgerissen. Als das Angebot kam, wieder ins Training einzusteigen, konnte ich nicht Nein sagen.

Können Sie da noch über 90 Minuten mithalten?

Busch: Das wird sich zeigen. Für mich spielt es aber keine Rolle, ob ich 20, 30 oder 90 Minuten spiele oder die Mannschaft von der Bank aus unterstütze. Mein Vertrag läuft bis zum Winter, aber ich denke, dass wir die ganze Saison zusammenarbeiten werden.

Überhaupt sind Sie gut rumgekommen in Nordhessen. KSV Hessen Kassel, Vellmar und Lohfelden sind hier in der Region die Top-Adressen. Was waren denn die schönsten Erlebnisse?

Busch: Die Zeit in der Regionalliga bei den Löwen unter Trainer Matthias Hamann bleibt unvergesslich. Vor allem auch wegen der vielen Zuschauer und der entsprechenden Stimmung. Bei Vellmar ist eine Hessenliga-Partei gegen Waldgirmes unvergessen. Nach einem 0:3 haben wir noch 4:3 gewonnen.

Wer Sie auf dem Spielfeld sieht, hat manchmal das Gefühl, dass Ihnen schnell mal der Kragen platzt. Ist das so?

Busch: Mir platzt nicht der Kragen. Ich bin einfach emotional, und ich hasse es zu verlieren. Nach dem Spiel bin ich aber eigentlich ein ausgeglichener Typ.

Thomas Kneuer vom OSC Vellmar hat Sie als „Konstante“ bezeichnet. Hat er recht?

Busch: Das ist natürlich ein Kompliment. Schon allein deshalb will ich alles dafür tun, dass Vellmar am Ende der Saison auf einem Platz im Mittelfeld steht.

Und später? Wie geht es im nächsten Jahr weiter?

Busch: Spielertrainer wie in Weidelsburg möchte ich nicht mehr sein, aber eine Trainer-Tätigkeit kann ich mir durchaus vorstellen. Ohne Fußball geht es einfach nicht, weil ich den Sport zu sehr liebe.

Von Martin Scholz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.