Fünf Gründe, warum der OSC Vellmar am Samstag gegen Stadtallendorf gewinnen kann

Entspannt in Richtung Sieg?

Kritisch, aber trotzdem positiv: Vellmars Trainer Mario Deppe. Foto: Malmus

vellmar. Morgen trifft der OSC Vellmar in der Fußball-Hessenliga auf Stadtallendorf. Wenn um 15 Uhr die Partie auf dem Vellmarer Sportplatz am Schwimmbad angepiffen wird, ist kein Geringerer als der aktuelle Tabellenzweite zu Gast. Der OSC selbst rangiert dagegen im Moment auf dem vorletzten Tabellenplatz. Wir fragten Trainer Mario Deppe nach fünf Gründen, warum die Vellmarer durchaus gegen Stadtallendorf gewinnen können.

1.Die Offensive: „Obwohl bei uns im Moment kein gelernter Stürmer auf dem Feld steht, haben wir in den vergangenen zehn Partien durchschnittlich knapp zwei Tore geschossen. Das geht in Ordnung, und das können wir auch gegen Stadtallendorf schaffen. Ich setze dabei voll auf Glogic, Salkovic und Garcia. Wir brauchten eine Weile um den Weggang von vier Stürmern zu kompensieren.“

2.Die Defensive: „Das haben wir erst jetzt so allmählich in den Griff bekommen. Besonders schwer wiegen noch immer die Abgänge von Kuhn und Weingarten. Insgesamt 21 gefressene Tore in der bisherigen Situation sind zuviel, aber wir haben unsere Viererkette inzwischen weitestgehend stabilisiert. Vor allem die Fluktuation bei den Innenverteidigern ist allmählich beendet. Nachdem die Räder endlich besser ineinander greifen, sind wir auf dem richtigen Weg.“

3.Die Taktik: „Wir haben immer flexibel und mit verschiedenen Taktiken gespielt. Das hat uns geholfen, auch spontan auf starke Einzelspieler der Gegner zu reagieren. Das wir es trainiert haben, taktisch nicht so statisch und berechenbar aufzutreten, dürfte uns auch gegen Stadtallendorf zum Vorteil gereichen.“

4.Die Motivation: „Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der Tabellensituation sehr gut. Die Hessenliga hat insgesamt einen Qualitätssprung gemacht. Das müssen wir aufholen, und dafür sind wir voll motiviert.“

5.Der Trainer: „Ich bin inzwischen seit neun Jahren Trainer der ersten Mannschaft in Vellmar. Wir hatten hier schon immer schlechte Phasen, und ich habe gelernt, damit umzugehen.“ Die aktuelle Situation beschreibt der 47-jährige Deppe als angespannt aber nicht aussichtslos: „Ich bin entspannt, und denke, dass ich das auch auf die Mannschaft übertragen kann.“ (sol)

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