2:2 – Erster Punkt für den FC Ederbergland

Da ist der Ausgleich: Felix Nolte (zweiter von links) hat das 2:2 gegen Steinbach erzielt, (von links) Ingo Miß, Manuel Todt, Michael Möllmann und Dominik Karge gratulieren. Foto: Kaliske

Battenberg. Der FC Ederbergland hat am dritten Spieltag der Fußball-Hessenliga den ersten Punkt geholt. 2:2 (0:2) hieß es am Ende gegen den SV Steinbach.

Ein dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt verdienter Punktgewinn. In den ersten 45 Minuten sah es allerdings noch nicht danach aus. Steinbach attackierte früh, störte den Spielaufbau der behäbigen Gastgeber empfindlich. Völlig verdient führten die Osthessen mit 2:0 - wobei der FCE aber bei den Treffern von Florian Münkel (22.) und Julian Rohde (24.) großzügig Unterstützung leistete. „Diese Fehler müssen wir abstellen“, weiß FCE-Trainer Vladimir Kovacevic.

Sein Team hatte in der Folge Glück, dass Steinbach die völlige Konfusion bei den Gastgebern nicht zum dritten Treffer ausnutzte. „Legen wir den nach, wäre die Partie entschieden gewesen“, wusste SV-Trainer Kalle Müller.

In den zweiten 45 Minuten kamen die Gastgeber wie verwandelt aus der Kabine, wirkten spritziger und aggressiver. Im Angriff war es Felix Nolte, der für den Umschwung sorgte. Immer wieder holte sich der Stürmer im Mittelfeld die Bälle und zog energisch vor das Tor. Die Steinbacher Abwehr hatte damit große Probleme. Nolte war es auch, der mit einer beherzten Aktion den Anschlusstreffer von Manuel Todt (57.) vorbereitete. Das 2:2 erzielte er fünf Minuten später nach Doppelpass mit Ingo Miß selber.

Der FCE war drauf und dran das Spiel endgültig zu drehen, als sich Michael Möllmann eine überflüssige Gelb-Rote Karte einhandelte (75.). War dieser Platzverweis vielleicht gerade noch so vertretbar, waren die Rote Karte gegen Benjamin Wolf (FCE, 92.) und die Ampelkarte gegen Michael Wiegand (Steinbach, 93.) völlig überzogen. „In dem Spiel war überhaupt keine Boshaftigkeit drin und es gibt drei Platzverweise“, kritisierte auch Kovacevic, der hinzufügte: „Was machen diese Gespanne eigentlich, wenn es in einem Spiel wirklich mal richtig zur Sache geht?“

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Von Thorsten Spohr

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