Hessenliga: Baunatal muss nach zwei Niederlagen wieder Anschluss finden – Samstag in Seligenstadt

Euphorie der Derbysiege ist verpufft

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Niklas Hanske

Baunatal. „Kampf, Wille, Leidenschaft – wir müssen uns auf die Grundtugenden besinnen und den Abstiegskampf annehmen.“ Das sagt Niklas Hanske, Kapitän von Fußball-Hessenligist KSV Baunatal, vor dem 19. Spieltag. Der Regionalliga-Absteiger ist zu Gast beim Tabellen-Siebten Seligenstadt (Samstag, 14.30 Uhr).

Die beiden Derby-Siege in Vellmar (3:1) und in Lohfelden (5:2) haben die Baunataler nach zwei Niederlagen in Folge (2:3 gegen Watzenborn-Steinberg, 1:3 in Fulda) schon fast wieder vergessen. Das sieht auch Hanske so: „Eigentlich waren wir nach den Derbys auf einem guten Weg. Unser Kernproblem ist, dass wir extremen Schwankungen unterliegen und über 90 Minuten nicht konstant genug spielen. Dann kippt ein Spiel auch mal schnell.“ Wie zuletzt in Fulda.

Hoffnung macht dem KSV-Mannschaftsführer, dass es nun mit den Partien gegen Seligenstadt (7./23:21/26) und danach gegen Spitzenreiter Rot-Weiss Frankfurt gegen zwei Teams aus der oberen Tabellenhälfte geht. „Gegen direkte Konkurrenten haben wir uns schwer getan“, sagt Hanske, der zugibt, dass bei den Baunatalern in den Derbys „eine andere Spannung“ als zuletzt da war. Immerhin: Die letzten beiden Spiele gegen Seligenstadt (Pokal, zweiter Spieltag) gewann Baunatal 3:1.

Mit einer Partie noch mehr vor der Winterpause als die meisten Konkurrenten hat das Team von Trainer Tobias Nebe (14./28:37/16) derzeit drei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. „Für den Kopf wäre es schon wichtig, wenn wir noch vor der Winterpause da unten rausrücken würden“, erklärt Hanske, der am Mittwoch 28 Jahre alt geworden ist. Ein Sieg bei den Sportfreunden wäre da vielleicht das allerschönste Geschenk – wenn auch nachträglich.

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