Hessenliga: FSC fährt ersten Punkt ein

2:2 – Lohfelden kassiert späten Ausgleich gegen Fulda

In die Zange genommen: Die Lohfeldener Florian Heussner (Zweiter von links) und Jannik Weingarten (rechts) bedrängen Matija Poredski (Nummer 16), der den späten Ausgleich für Fulda erzielte. Hinten links schaut Daniel Kornagel zu. Foto: Fischer

Lohfelden. In den Sekunden nach dem späten Ausgleich der Gäste wirkten sie wie geschockt. Doch allmählich konnten die Hessenliga-Fußballer des FSC Lohfelden dem 2:2 (0:1)-Unentschieden gegen Borussia Fulda auch Positives abgewinnen. Den angestrebten ersten Saisonsieg hatten sie vor 240 Zuschauern im Nordhessenstadion knapp verpasst, immerhin aber den ersten Punkt eingefahren.

Es dauerte lange, ehe die Gastgeber dem Treiben der Borussen Einhalt geboten. Diese beherrschten die Partie eine halbe Stunde lang, präsentierten sich individuell gut besetzt und spielerisch stark. Mit einem artistischen Seitfallzieher brachte Marius Müller die Gäste in Führung (9.). Der Rückstand trug nicht dazu bei, die nach den knappen Derbyniederlagen gegen Vellmar und Baunatal leicht verunsicherten Lohfeldener zu beruhigen. Bei einem Kopfball von Matija Poredski (14.) und einem Flachschuss von Marius Müller hätte Fulda den Vorsprung ausbauen können.

Von den Platzherren, bei denen mit Lukas Iksal nur ein Neuzugang in der Startelf stand, war bis dahin wenig zu sehen. Doch allmählich kämpften sie sich in die Partie. Wie etwa Florian Heussner, der bei mehreren Zweikämpfen in Folge auf seiner rechten Abwehrseite den nötigen Biss an den Tag legte und sich behauptete. In den letzten Minuten vor der Pause kreuzte der FSC endlich gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Die beste Chance vergab Jaroslaw Matys. Wenige Meter vor Torhüter Tobias Wolf traf er den Ball nicht richtig.

„Wir sind in der ersten Hälfte spät ins Laufen und in die Zweikämpfe gekommen“, blickte FSC-Trainer Otmar Velte zurück und resümierte erleichtert: „Es war dann erfreulich, wie wir uns gesteigert und Fußball gespielt haben und in Bewegung kamen.“

Gegen die Borussen, die anstatt wie vor der Pause mit einer Dreierkette nun mit einer Viererkette verteidigten, blieb der eingewechselte Nasuf Zukorlic nach Vorarbeit von Serdar Bayrak kühl und traf zum Ausgleich (59.). Es war im dritten Spiel das erste Tor des FSC aus dem Feld heraus. Die Lohfeldener setzten nach, und als der nimmermüde Bayrak im Strafraum von den Beinen geholt worden war, verwandelte Demetrio D’Agostino den Elfmeter zum 2:1.

Von den ambitionierten Gästen kam überraschend wenig. Dennoch glichen sie aus. Einen zu kurz abgewehrten Ball beförderte Poredski aus 16 Metern etwas glücklich ins Tor. „Insgesamt war das eher ein Mutmacher“, tröstete sich Velte mit dem Punktgewinn, ohne den beiden um ein Haar verpassten Zählern hinterherzutrauern.

Von Wolfgang Bauscher

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.