Fußball-Hessenligist spielt Samstag in Allendorf

FC Ederbergland erwartet die Teutonen aus Watzenborn-Steinberg

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Körpereinsatz: Torwart Philipp Hartmann (rechts) und Tobias Lindenborn (links) im Hinspiel gegen Raffael Szymanski.

Allendorf. Machen die Spieler des Fußball-Hessenligisten FC Ederbergland ihrem Trainer Vladimir Kovacevic ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk? Am Donnerstag feierte Kovacevic seinen 50. Jahrestag, Samstag tritt sein Team auf der Beetwiese um 15 gegen Teutonia Watzenborn-Steinberg an.

Für die Teutonen ist es bereits das letzte Saisonspiel, am Wochenende darauf sind sie spielfrei. Der vierte Platz dürfte den Gießener Vorstädtern also sicher sein.

Beim 3:0-Sieg über den FCE im Hinspiel stellte sich eine bärenstarke Truppe vor. Der letztjährige Regionalligist hatte sich den Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben, verdaddelte dieses Ziel aber mit mittelmäßigen Leistungen bereits im Herbst. „Wir haben gegen eine Mannschaft verloren, die unter Regionalligabedingungen arbeitet. Da liegen schon deutliche Unterschiede sowohl im technischen als auch im körperlichen Bereich“, sagte Kovacevic nach der damaligen Niederlage.

Für beide Mannschaften geht es im anstehenden Treffen vor allem um ein positives Ende. Für den FCE wäre es aber eine Überraschung, wenn auch nur ein Punkt im letzten Heimspiel herausspringen würde. Die Elf hat aber beispielsweise beim 1:0 gegen den Tabellenzweiten TSV Lehnerz gezeigt, dass mit der nötigen Geschlossenheit und taktischer Disziplin auch ein Spitzenteam verwundbar ist.

Allerdings muss der FCE in Sachen Aufstellung erneut improvisieren. Da die Innenverteidiger Fabian Mohr und Pavel Ricka verletzt fehlen, könnte erneut das Duo Marco Kovacevic und Sascha von Drach erste Wahl auf diesen Positionen werden.

Gut möglich, dass Kovacevic zunächst der Elf vertraut, die in Vellmar begann. Fehlen wird auch noch der rotgesperrte Lukas Guntermann. Auf jeden Fall dürfen sich die Zuschauer auf eines der stärksten Hessenliga-Teams freuen, in dem die Spieler mit guten Leistungen ihre Aussichten für kommende Saison, in der die Teutonia mit dem VfB Gießen fusioniert, untermauern wollen.

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